Mit dem Körper sehen

Mittels einer auf dem Körper getragenen, mobilen «closed circuit» Video-Installation, bei der das Aufnahmemedium (Miniatur-Videokamera) direkt mit dem Abbildungsmedium (head-mounted-display) verbunden ist, wird die Wahrnehmung von Bewegung durch deren synchrone Abbildung in ein Ungleichgewicht gebracht. Das Projekt untersucht das Potenzial der damit verbundenen ungewohnten, körperlichen Erfahrungen für Kunst und Physiotherapiewissenschaften. Die zu entwickelnde Sehmaschine soll es den Benutzer/-innen somit tatsächlich ermöglichen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Durch die Visualisierung von bekannten, alltäglichen Bewegungen des Körpers gelangen wir zu einer neuen Sicht auf dieselben.

 

Für die künstlerische Praxis werden im entsprechenden technischen Setting auf die Sehmaschine und den Raum abgestimmte Bewegungsabläufe entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Studiengang Master of Science in Physiotherapie wird das System im physiotherapiewissenschaftlichen Kontext in der Bewegungslehre (Rückenschule) erprobt.


Die Präsentation der Erkenntnisse aus den künstlerischen und physiotherapiewissenschaftlichen Experimenten wird unter anderem in einer Ausstellung erfolgen. Die Forschungsergebnisse sollen die Materialgrundlage für ein weiterführendes Forschungsprojekt und eine klinische Studie bilden.

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

 
 

ORGANISATION

Projektleitung:

Manuel Schüpfer

 

Projektverantwortung:

Hugo Ryser

 

Mitarbeit:
Peter Aerni
Florian Ammann
Urs Gehbauer
Amir Tal, BFH-WGS

 

Partner:
BFH-WGS: Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Soziale Arbeit

 

Laufzeit:
2011–2012

 

Finanzierung:
Berner Fachhochschule, BFH

 
efqm