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Kiri Haardt wurde 1966 in Glasgow geboren, ist in Bern aufgewachsen und lebte zeitweise mit ihren Eltern in den USA. Ihre tänzerischen Grundlagen erhielt sie im Tschumi-Studio bei Leonie Stein in Bern. Anschließend machte sie ihre Tanzausbildung an der Rotterdamse Dans Academie / Codarts in Holland.
Ihr erstes Engagement als Tänzerin bekam sie bei COAX an der Kampnagelfabrik in Hamburg, dann ging sie zur Vivienne Newport Company nach Frankfurt und an das Tanztheater der Städtischen Bühnen Münster unter der Leitung von Birgitta Trommler. Weiterhin arbeitete sie als Solo-Performerin und Choreographin für Helena Waldmann am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt und war dann seit der Spielzeit 1996/97 bis 2006/07 festes Ensemblemitglied des Bremer Tanztheaters am Bremer Theater unter der Leitung von Susanne Linke und Urs Dietrich.
Mit den Linke – Choreographien Frauenballett, Also Egmont, bitte und Heiße Luft gastierte sie in der ganzen Welt (Venedig, Mailand, Jakarta, Seoul, Bogota, Caracas, Mexiko-City).
Innerhalb des Bremer Theaters war Kiri Haardt auch spartenübergreifend im Schauspiel tätig. Sie hatte Hauptrollen in der Schauspiel-Inszenierungen Better Days von Richard Dressers und Emilia Galotti von G.E.Lessing, beides in der Regie von Lukas Langhoff.
Im Rahmen „Junge Choreographen“ zeigte sie regelmäßig eigene Arbeiten.
Seit Beendigung des Engagements 2007 ist sie Dozentin an der Hochschule der Künste in Bern im Fachbereich Theater mit dem Fach Tanztheater.
Ihre Aufgabe ist neben der Lehrtätigkeit transdisziplinäre Projektarbeit in der Bachelor- und Masterausbildung.
Kiri Haardt ist seit 2011 Jury - Mitglied des Internationalen Choreographen Wettbewerbs in Hannover und hat 2012 in der Rekonstruktion der Produktion CALLAS von Reinhild Hoffmann am Bremer Theater in Zusammenarbeit mit der freien Universität Berlin getanzt.
Sie steht seit 2010 in einer regelmäßigen künstlerische Zusammenarbeit mit dem zeitgenössischen Komponisten Uwe Rasch mit dem Schwerpunkt visuelle Körperkompositionen.
