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Priska Gisler studierte Soziologie und Geschichte an der Universität Zürich und hat nach einem Doktoratsstudium in Bern und Potsdam zur Geschlechterpolitik im öffentlichen Diskurs promoviert. Sie war Assistentin in Soziologie an der Universität Zürich und Oberassistentin an der Professur für Wissenschaftsphilosophie und –forschung an der ETH Zürich. Neben mehreren Forschungsaufenthalten in Boston und London hat sie zuletzt am Collegium Helveticum der Universität und ETH Zürich eine interdisziplinäre Forschungsgruppe („Tracking the Human. Technologies of Collecting, Ordering, and Comparing) geleitet.
Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in den Science Studies, den Cultural Studies und den Gender Studies, dabei arbeitet sie insbesondere zur Geschichte biologischen Materials, Praktiken des Sammelns und Ausstellens, der diskursiven Produktion von legalen Normen, und zur Politik der (Wissens-)Vermittlung.
Sie hat Publikationen zur Geschichte und Soziologie des Ausstellens (z.B. „Science in Culture: Museums, In Restivo Sal (Ed.), Science, Technology, and Society: An Encyclopedia, 2005) und des Sammelns („Erinnerungen an Marlene. Oder: Wo sind die Füsse des Paradiesvogels geblieben? In Michel, Matthias, Fakt+Fiktion, 2003), insbesondere von biologischem Material („Collecting true blue blood. A journey to the 1960s heart of biology“, in Endeavour, Vol 33, Issue 3, 2009) und zur Konstruktion des Publikums („Imaginierte Laien. Die Macht der Vorstellung in wissenschaftlichen Expertisen“, Velbrück, 2004) verfasst.
Seit September leitet Priska Gisler den Forschungsbereich „Intermedialität“ der HKB.
