Publikationen

Die Vogelforscherin

40 Seiten, doppelseitige Abbildungen, 28,8 x 20 cm, Hardcover, deutsch, CHF 38.–, Euro (D) 24.–, Euro (A) 24.70, ISBN 978-3-7212-0712-5

 

Heutzutage findet der natürliche Sterbeprozess grösstenteils im Verborgenen, im anonymen Umfeld von Alters- und Pflegeheimen, in der Intensivstation oder im Sterbehospitz statt.

Kann eine Bildergeschichte eine Auseinandersetzung über die Vergänglichkeit des Lebens anregen? Eine mögliche Antwort gibt das Buch Die Vogelforscherin von Rosa Monika Guggenheim. In einer unaufgeregten, auf das Essenzielle reduzierten Erzählweise macht es den Vorschlag, den notwendigen Fatalismus für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ende, dem Ableben nahestehender Personen aufzunehmen und sich mit dem Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Der spärlich eingesetzte Text lässt Raum für eigene Gedanken. In die Tiefe der Geschichte geführt, werden die Betrachter zudem durch zahlreiche, erst auf den zweiten Blick wahrnehmbare Details in den breitformatigen Bildern, die auf die Vergänglichkeit des Lebens anspielen. Das Buch gewinnt durch die Leichtigkeit der Erzählung in Wort und Bild, das einen versöhnlich mit dem schwierigen Thema stimmt. Trost spendet nicht nur das Ende der Geschichte sondern auch die Wahl des Mediums Bilderbuch. Da setzt sich der Nachwuchs den Erwachsenen auf den Schoss, wird eingeführt in das Leben zwischen Werden und Vergehen.

 

Die Publikation Die Vogelforscherin ist die «Ausgewählte Bachelor Thesis 2008» der Hochschule der Künste Bern, Studiengang Visuelle Kommunikation.

 

Rosa Monika Guggenheim (*1980) schloss im September 2008 ihr Studium in visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern ab. Davor absolvierte sie den Vorkurs Film/Video an der ZHDK. Seit 2002 arbeitet sie selbstständig als visuelle Gestalterin.

 

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Von B und C / Of B and C

Datenvisualisierung jenseits von Kuchen- und Balkendiagrammen / Data visualization beyond pie charts and bar graphs
Oktober 2008, 128 Seiten, 26 x 32,5 cm, 100 meist farbige Abbildungen, japanische Bindung,
Schweizer Broschur, 18 Seiten Aussenbooklet
Deutsch/Englisch

CHF 48.00 / € 29.00
ISBN: 978-3-85616-386-0
 
Grafiker und Designer, Statistiker, Geografen, Architekten und Kommunikationsfachleute – sie alle arbeiten mit Daten. ‹Von B und C› ist ein innovativer Beitrag zur Datenvisualisierung. Die Autorinnen Barbara Hahn und Christine Zimmermann erforschen neue Möglichkeiten der Darstellung und zeigen zahlreiche Vorschläge sowie die dazugehörenden Basisdaten. Produktionstechnische Besonderheiten wie die spezielle Handhabung und das Heraustrennen der grossformatigen Plakate machen das Buch zu einem Designobjekt mit ganz eigenem Charme.

 

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Gewelltes Fell

Eine zeichnerische Erzählung

128 Seiten, über 100 Abbildungen, 24 x 34 cm, Hardcover, deutsch, CHF 38.–, Euro (D) 24.–, Euro (A) 24.70, ISBN 978-3-7212-0651-7

 

Wie kommen Bilder aufs Papier? Was passiert, wenn jemand zeichnet? Was, wenn jemand das Medium der Zeichnung als Instrument der Reflexion einsetzt? Die Antwort auf diese Fragen gibt das Buch «Gewelltes Fell» von Madeleine Stahel. Die Zeichnerin schuf mit dem Stift einen philosophischen Essay. Hier werden komplexe Erkenntnisprozesse bildhaft nachvollziehbar. Hier gerinnt die Selbstreflexion des wahrnehmenden Subjekts nicht zur abstrakten Theorie, sondern zur leichtfüßigen Bilderfolge. Was sonst Thema der Erkenntnistheorie ist, wird hier zur verdichteten Bilderzählung.

Es ist ein mutiges Buch: Es schließt Alltag, Zweifel und Scheitern nicht aus. Es ist ein poetisches Buch: Jede Zeichnung ist präzise wie ein Gedicht – mit allen Leerstellen. «Gewelltes Fell» ist ein Buch voller Hintersinn. Und vor allem eine Überraschung, handelt es sich doch um eine Diplom-Recherche einer Studentin für Visuelle Kommunikation.

Die Publikation «Gewelltes Fell» ist die «Ausgewählte Diplomarbeit 2007» der Hochschule der Künste Bern, Studiengang Visuelle Kommunikation.

 

Madeleine Stahel (*1979 in Bern) schloss im Februar 2007 das Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern ab und arbeitet seither als freischaffende Grafikerin in Bern. 2007 erhielt sie eine Auszeichnung vom Art Directors Club für ihre Arbeit «Kopfwelten».

 

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Weehsel – Mustelea Urbanikus

von Frederik Linke

2007, Diplompublikationsreihe Visuelle Kommunikation,

19 x 23.5 cm, Broschur, 212 Seiten

Sfr 48.- inkl. Versand (innerhalb der Schweiz)

Bezug: HKB, Publikationen (peter.kraut@hkb.bfh.ch), Papiermühlestrasse 13a, 3027 Bern

 

Googelt man Doodles so finden man 1.830.000 Seiten. Googelt man Weehsels so findet man gerade mal 11 Seiten. Und dies obwohl:

  • bis heute rund 7.000 Weehsels generiert wurden.
  • bis heute über 1.000 verschiedene Weehsels vektorisiert wurden.
  • bis heute über 2.000 einzelne Weehsels in 47 Orten, Städten, Metropolen etc. erfasst wurden,
  • und sich diese Standorte über 19 Länder und 4 Kontinente verteilen.
  • und last but not least Weehsels eine der wichtigsten Gattungen von Doodles sind.

 

Über Doodles gibt es nur einige wenige unbedeutende Bücher. «Weehsels – Mustela Urbanikus» ist das erste und einzige Buch über Weehsels. Es ist ein nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten verfasstes Werk, das die unterschiedlichsten Aspekte, wie die Evolution der Weehsels, ihre Verbreitung in verschiedenen Lebensräumen, die Gesamtpopulation, das Transportwesen der Weehsels, Varianten und Mutationen und vieles mehr anschaulich und leicht verständlich zusammenfasst und vermittelt.

 

Dieses Buch ist für Weehselogen ein unumgängliches Standardwerk, für den Laien und Liebhaber der Weehsels eine Fundgrube vieler neuer und bisher unbekannter Informationen. Das Buch ist liebevoll ausgestattet. Es zeigt erstmals über 1000 vektorisierte Weehsels, ca. 100 bisher unpublizierter Fotografien der schönsten Weehselstandorte, neueste Statistiken und Forschungsergebnisse, Grafiken in Hülle und Fülle und Texte vom Feinsten. Der Autor des Buches ist eine anerkannte Koriphäe unter den Weehselogen und ein brillanter Gastredner auf den einschlägigen Fachkongressen.

 

PDF Weehsel

 

Limadeltaromeo

Die Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Thematik der Kartografie. Der Fokus und das Interesse lag dabei auf der Vermittlung eines Weltbildes durch Karten. Es wurde untersucht, in wie weit Karten und Kartenverwandte Darstellungen identitätsstiftend für einen Ort sein können. Die Untersuchung wurde dabei in Hinblick auf die Möglichkeit zur Erstellung von Erscheinungsbilder für Orte anhand kartografischer Mittel geführt.

 

Die Arbeit gliedert sich in drei Teile:

Das Buch 000/446 beleuchtet in einem ersten Teil theoretische Grundlagen der Kartografie. Dabei werden mögliche Ansätze, Standpunkte und Ansichten erläutert und geklärt. Danach folgt ein Bildteil geordnet anhand von Begriffen als eine Auslage möglicher Visualisierungsstrategien.

LimaDeltaRomeo ist ein fiktiver Ort anhand von dem ein modellhaftes kartografisches Erscheinungsbild entwickelt wurde. Im Speziellen werden fünf exemplarisch ausgewählte Karten und Bilder gezeigt.

In 447/536 wird der während des Projekts entwickelte Standpunkt und ein mögliches kartografisches System erläutert. Des weiteren ist das Modell, der Ort LimaDeltaRomeo grundlegend erklärt und seine einzelnen Visualisierungen werden näher beleuchtet.

 

Die Diplomarbeit wurde begleitet von:

Theoretischer Teil: Florian Dombois

Praktischer Teil: André Baldinger

 

 
 
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