
Church Music
A field of studies of the Music Department at the BUA
The School of Church Music coordinates organ teaching within the Music Department.
The School of Church Music has been commissioned by the Reformed Churches of Bern, Jura and Solothurn to provide courses for those practicing church music as a secondary occupation.
With the approval of the relevant bodies, the Organ Course I for professional musicians with piano or cembalo as their core instrument (or who showed a degree of excellence in these instruments as secondary subjects) can be conducted as a DAS course (Diploma of Advanced Studies). This entails the possibility to continue to do an MAS (Master of Advanced Studies).
Duration of the Course: 4 semesters
Tuition Times: 1 afternoon per week (in the Choir Directing Course, there are additional appointments to gain practical experience); In addition, there is the time of individual preparation.
Information
Application (German)
Choir Directing Course (German)
Organ Course I (German)
Organ Course II (German)
Organisation
Head of studies
Teaching staff
Orgel
Improvisation
Chorleitung, Stimmbildung, Singleitung
Orgelkunde, Orgelliteratur
Orgelspiel Spezialgebiete
Einführung in die Popularmusik
Liturgik und Hymnologie (deutsch)
Liturgie (français)
Hymnologie (français)
Kirchenmusikgeschichte
History
Im 19. Jahrhundert gehörte das Orgelspiel zum Ausbildungsprogramm der bernischen Lehrerseminare, da die Lehrer (und später besonders auch die Lehrerinnen) normalerweise auch den Orgeldienst an ihrem Wirkungsort versahen. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde das Obligatorium aufgehoben, weil nur die wirklichen fähigen Leute diese Aufgabe übernehmen sollten.
Der im Jahre 1901 gegründete Bernische Organistenverband BOV führte von Anfang an Kurse zur Verbesserung der Qualität durch. 1914 schlossen der BOV und der Synodalrat (die Kirchenleitung) ein Übereinkommen zur Zusammenarbeit in der Organistenausbildung. Eine besondere Rolle spielten dabei die „Zentralkurse“. Diese wurden 1939 ans Konservatorium Bern verlegt (später kam auch das Konservatorium Biel dazu) und zu den heute noch bestehenden Kursen I und II ausgebaut. Die Ausbildung in den nebenberuflichen Kursen I und II und im Chorleitungskurs ist in einigen Fächern verknüpft mit den professionellen Studiengängen. Dies spart nicht nur Kosten, sondern schafft vor allem wertvolle Kontakte zwischen professionellen und nebenberuflichen Organistinnen und Organisten.
Daneben besteht weiterhin das Kursangebot des BOV, das von der Reformierten Kirche finanziell unterstützt wird: Grundkurse für den Einstieg ins Orgelspiel, Fortbildungskurse für amtierende Organistinnen und Organisten im Sinne der „éducation permanente“ und wechselnde Kursangebote zu verschiedenen Einzelthemen. Ähnliche Angebote bestehen im französischsprachigen Teil des Kantons Bern und in dem zum Synodalverband gehörenden Kanton Jura, organisiert von der „Société des organistes protestants du Jura“.
Die Organisation der Kurse am Konservatorium wurde durch die Sekretariate der Konservatorien gemeinsam mit der synodalrätlichen Prüfungskommission vorgenommen. Zur Vereinfachung der Administration wurde 1996 am Konservatorium Bern die „Kirchenmusikschule“ als Koordinationsstelle für die kirchenmusikalischen Ausbildungen gegründet.
In der heutigen Struktur des Fachbereichs Musik der Hochschule der Künste nimmt die Kirchenmusikschule eine Sonderstellung ein, weil sie verschiedene Studiengänge übergreift. Sie nimmt als „Studienbereich“ die Koordination kirchenmusikalischer Anliegen in der HKB wahr und pflegt Kontakte mit entsprechenden Abteilungen an anderen Ausbildungsstätten.
