Celtic+

Medien/Material/Semantik – verfallsbedingter und intendierter Medientransfer in Musik und bildender Kunst

 

Das Forschungsprojekt fragt nach den Bedingungen des verfallsbedingten und intendierten Medientransfers am Beispiel einer Case Study. Als einmalige Gelegenheit steht hierfür das integrale Videodokument der Beuys-Aktion «Celtic + ~~~~», 1971 (Musik: Henning Christiansen), zur Verfügung. Nach seiner ersten Restaurierung 1988 ist es erneut vom Verlust bedroht. Die Fallstudie dient nun der systematischen Zusammenführung von Kenntnissen und Methoden der Kunst- und Musikwissenschaft sowie der Kunsttechnologie. Berücksichtigt werden zudem die (zeitgebundene) interpretatorische Ebene und ein erweitertes Medien- bzw. Wahrnehmungsfeld des Werkes, das systematisch in seiner materiellen Dimension erforscht wird. Hierfür entwickelt das Projekt die Materialsemantik als eine neuartige interdisziplinäre Methode. Sie unterliegt den Paradigmen der Forschung zur Materialität und erweitert diese um interpretationstheoretische Erfahrungen. Die Problematik des Medien- bzw. Materialwechsels werden ebenso fokussiert wie Aspekte der unaufhaltsamen Alterung der Materialien.

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

 

Bild: Aus der Aktion «Celtic + ~~~~», Zivilschutzräume, Basel 1971 (G. Adriani/W. Konnertz/K. Thomas, Joseph Beuys: Leben und Werk, Köln 1981, S. 256)

 

 

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ORGANISATION

Projektleitung:

Anne Krauter

 

Mitarbeit:

Johannes Gfeller

Michael Harenberg

Kai Köpp

 

Finanzierung:

Berner Fachhochschule, BFH

 

Laufzeit:

5/2008-4/2009

 

 
efqm