Kontrastierung

Entwicklung von REM-Kontrastierverfahren für kunsttechnologische Untersuchungen

 

Materialschäden verursachen oft Veränderungen im Mikrobereich. Bildgebende Untersuchungen helfen, morphologische Strukturveränderungen zu verstehen und geben Rückschlüsse auf Zerfallsprozesse. Dies ist wichtig für die Entwicklung von Konservierungsstrategien. Der Einsatz von Kontrastmitteln erweitert die Möglichkeiten der Elektronenmikroskopie und ist in anderen Spezialgebieten etabliert. Diese Präparationstechnik versucht gezielt, bestimmte organische Bestandteile in einem Material sichtbar zu machen. Damit lassen sich beispielsweise die Morphologie von Materialien aber auch Materialveränderungen im Nanobereich untersuchen. Die Technik soll nun auf kunsttechnologisch relevante Materialien adaptiert werden.

 

Zumbühl, Stefan; Attanasio, Francesca; Scherrer, Nadim; Müller, Wolfgang; Fenners, Nicolai; Caseri, Walter: Solvent Action on Dispersion Paint Systems and the Influence on the Morphology – Changes and Destruction of the Latex Microstructure. In: Learner, T, et al. (eds.), Modern Paints Uncovered, Proceedings. A Symposium organized by the Getty Conservation Institute, Tate, and the National Gallery of Art, The Getty Conservation Institute, Los Angeles (2008) 257– 268 (ISBN 978-0-89236-906-5)

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

 


zurück

 

 

ORGANISATION

Projektleitung:

Nadim C. Scherrer

 

Mitarbeit:

Stefan Zumbühl

Esther S.B. Ferreira, SIK Zürich

 

Kooperationspartner:

Schweizerischerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK), Zürich

 

Finanzierung:

Berner Fachhochschule, BFH

 

Laufzeit:

1/2008-12/2008

 

 
efqm