Ziel eines Kontrastierverfahrens ist die Lokalisierung bestimmter Komponenten mittels einer eingebrachten Reagenz.Beispiel einer Serie mit Uranylacetat kontrastierter organischer Proben im Zusammenhang mit der Untersuchung der Wirkung von Lösemitteln auf die Morphologie von Acryldispersionsfilmen. Lösemittel werden bei der Restaurierung von Gemälden zur Reinigung eingesetzt. (Nadim C. Scherrer, Stefan Zumbühl)
Kontrastierung
Entwicklung von REM-Kontrastierverfahren für kunsttechnologische Untersuchungen
Materialschäden verursachen oft Veränderungen im Mikrobereich. Bildgebende Untersuchungen helfen, morphologische Strukturveränderungen zu verstehen und geben Rückschlüsse auf Zerfallsprozesse. Dies ist wichtig für die Entwicklung von Konservierungsstrategien. Der Einsatz von Kontrastmitteln erweitert die Möglichkeiten der Elektronenmikroskopie und ist in anderen Spezialgebieten etabliert. Diese Präparationstechnik versucht gezielt, bestimmte organische Bestandteile in einem Material sichtbar zu machen. Damit lassen sich beispielsweise die Morphologie von Materialien aber auch Materialveränderungen im Nanobereich untersuchen. Die Technik soll nun auf kunsttechnologisch relevante Materialien adaptiert werden.
Zumbühl, Stefan; Attanasio, Francesca; Scherrer, Nadim; Müller, Wolfgang; Fenners, Nicolai; Caseri, Walter: Solvent Action on Dispersion Paint Systems and the Influence on the Morphology – Changes and Destruction of the Latex Microstructure. In: Learner, T, et al. (eds.), Modern Paints Uncovered, Proceedings. A Symposium organized by the Getty Conservation Institute, Tate, and the National Gallery of Art, The Getty Conservation Institute, Los Angeles (2008) 257– 268 (ISBN 978-0-89236-906-5)
ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)
Recherche
ORGANISATION
Projektleitung:
Mitarbeit:
Esther S.B. Ferreira, SIK Zürich
Kooperationspartner:
Schweizerischerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK), Zürich
Finanzierung:
Laufzeit:
1/2008-12/2008
