Bespielung des öffentlichen Raums mit Licht

Der öffentliche Raum und seine Nutzung, seine Gestaltung und Bespielung ist seit einiger Zeit ein omnipräsentes Thema. Keine Stadt ohne ihren Plan Lumière. Von Lyon über Zürich bis Winterthur und Luzern sollen Beleuchtungskonzepte her. Mit der vorherrschenden Wahrnehmung, dass der Lichtpegel fast überall zu hoch ist und Licht-Inszenierungen im Stadtraum erst einmal viel Grundlicht überblenden müssen, werden methodische und gestalterische Lösungsansätze gesucht, die den öffentlichen Raum angenehmer, sicherer, aber auch umweltverträglicher machen sollen. Gleichzeitig werden visuelle Reize nicht mehr nur in Stadtzentren gesetzt, sondern auch an Verkehrsachsen und in der Agglomeration. Es werden Werbebotschaften platziert, Standorte signalisiert, Orientierungshilfen geboten.


In diesem Projekt geht es um Licht, um Inszenierung von öffentlichem Raum, um praktische und theoretische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von Fassadenprojektionen, um installativen Eingriff und informelle Raumführung. Es geht um die Auseinandersetzung mit Bewegung und Zeit als Gestaltungsmittel im Hinblick auf Aussage und Rezeption. Schliesslich: um den Einbezug von Architektur in den öffentlichen Raum als Projektionsfläche für mediale Inhalte.

 

Infos

Termine:

1. Semesterhälfte Fr. 13.30–17.00
2. Semesterhälfte Fr. 9.00–12.30, 13.00–17.00

Ort: Fellerstrasse 11 und AHB, Pestalozzistrasse 20, 3400 Burgdorf

Leitung: Roland Fischbacher (Visuelle Kommunikation HKB), Guy Lafranchi,
Jacques Wüthrich (BFH-AHB Burgdorf)

 

 

 

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