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08.11.2018 Michael Harenbergs Werk «M-Medusa» auf der DEGEM CD 16 «drop the beat»

Michael Harenberg, Co-Leiter Sound Arts an der HKB, wurde mit seiner Komposition M-Medusa (2001) für die Anfang November 2018 erschienene DEGEM CD 16 drop the beat der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik, kuratiert von Felix Leuschner (Artwork und Produktion Marc Behrens), ausgewählt.

 

Die Arbeit M-Medusa ist Teil eines grösseren Medusa-Zyklus. Gemeinsam ist allen Medusen-Arbeiten, dass sie hauptsächlich mit dem Physical-Modelling-Synthesizer VL-1 von Yamaha entstanden sind. Dieser erzeugt virtuelle Saiten- oder Blasinstrumentenmodelle, die dynamisch zu hybriden Konstruktionen wie geblasenen Saiten- oder gestrichenen Blasinstrumenten kombiniert werden können. Der Auszug aus dem letzten Teil von M-Medusa ist beim Konstruieren virtueller Hybridisierungen entstanden. Beim Experimentieren mit dem Modell einer gestrichenen Bassklarinette begann ihr Klang plötzlich, in sich selbst zu pulsieren. Mit mehr oder weniger Druck auf den virtuellen Bogen und der Variation des Ansatzpunkts auf der virtuellen Luftsäule konnte Harenberg die Pulsation in vielerlei Hinsicht variieren. Die Aufnahme entstand in einer Nacht. Die Edition DEGEM erscheint auf dem Kölner Label aufabwegen.

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