DKSJ Exchange Nights

Eine Auswahl der Bachelor-Projekte aller Jazzabteilungen der Schweizer Hochschulen geht auf Tour quer durch die Schweiz und präsentiert unterschiedliche Programme und Ästhetiken.

22.10.2020, 20.00 Uhr bis 23.10.2020 – HKB, Auditorium, Ostermundigenstrasse 103, 3006 Bern

Programm vom Donnerstag, 22.10.2020

20 Uhr,  Wendigo Society (HSLU)

Das fiktive Wesen Wendigo aus der Anishinabe Folklore, dem grössten Volksstamm der Native Americans, wird als ein rachsüchtiger Geist gesehen, der mit Kannibalismus und Wahnsinn assoziiert wird. Manchen Überlieferungen zufolge wird zum Wendigo wer zu Lebzeiten eigennützig und entgegen dem Allgemeinwohl handelte. Die Strafe dafür sind ewige Rastlosigkeit und ein nie endender Hunger. Von dieser und weiteren Geschichten erzählt die Wendigo Society mit Kompositionen und Texten von Linus Meier in Zusammenarbeit mit Sherley Ureña und Dominik Zäch. Die Band setzt sich aus Musiker*innen einer jungen Szene aus Luzern, Zug und Zürich zusammen und verbindet Afrobeat, Reggae und Dub mit sphärischen  Improvisationen und Klängen aus dem zeitgenössischen Jazz. 

Sherley Ureña (voc), Dominik Zäch (g), Vinzent Rigling (g), Linus Meier (b), Silvan Schmid (dr), Dionys Jäger (perc)

21:15 Uhr, Octante-et-Onze (HKB)

Octante-et-Onze bewegt sich selbstsicher auf einer schmalen Linie zwischen leichtem Pop für ein breites Publikum und komplexen Harmoniefolgen, unregelmässigen Rhythmen und ausgeklügelten Strukturen für das anspruchsvollere Publikum. Unser omnivorer und hausgemachter Jazz nährt sich von der musikalischen Breite der Mitglieder von Octante-et-Onze, die mit Jazz, Hip-Hop und Funk, aber auch minimaler Musik, Pop und Rock grossgeworden sind.

Elori Baume (ts), Julien Ehrensperger (g), Loïc Baillod (b), Corentin Barro (dr)

Programm vom Freitag, 23.10.2020

20 Uhr, Isabel Richiusa Trio (ZHdK)

Die Kompositionen von Isabel Richiusa sind aus ihrem innersten Kern und vom Hafen des Jazz aus inspiriert. Sie transzendieren die Grenzen zwischen Jazz, Folk und Kunstmusik.
Die Musik wird in ein reines und ästhetisches Klangbild gebracht, immer mit der Bereitschaft sich verletzlich und fragil zu zeigen. Die Kompositionen tragen emotionale
Tiefe und Klarheit. Ruhe und Intensität, Emotion und Intellekt, poetischer Sinn und Sinnlichkeit werden vereint in einem zeitgenössischen Spiel. Die Kompositionen setzen
sich mit dem täglichen ‚Sein’ auseinander. Jedem Wort und jeder Note wird eine eigene Bedeutung gegeben. Eine schwebende, intime und expressive Musik, die ihre Kraft aus den Rhythmen schöpft und sich in virtuose Formen umwandelt.

Isabel Richiusa (voc), Max Petersen (p), Phelan Burgoyne (dr)

21:15 Uhr, Zdenek Tománek Trio (FHNW)

Mit seinem neuen Trio nimmt der tschechische Saxophonist die Herausforderung an, sowohl Eigenkompositionen als auch eigenwillige Arrangements zu präsentieren. 

Zdenek Tománek (sax), Snejana Prodanova (b), Max Liebenberg (dr)
 

Octante et Onze – die vier jungen Männer auf einer Beton-Balustrade sitzend. Schwarz-weiss. Bild vergrössern

Steckbrief

  • Startdatum 22.10.2020, 20.00 Uhr
  • Enddatum 23.10.2020
  • Ort HKB, Auditorium, Ostermundigenstrasse 103, 3006 Bern
  • Anmeldefrist Anmeldung ist erforderlich