Cassiane Pfund und Kim de l’Horizon gewinnen den OpenNet-Schreibwettbewerb

12.05.2020 Die Master-Studentin in Contemporary Arts Practice und der Bachelor-Student in Literarischem Schreiben sind zwei der Gewinner*innen des OpenNet-Schreibwettbewerbs 2020 der Solothurner Literaturtage.

Seit 2001 wird jährlich der OpenNet-Schreibwettbewerb für Nachwuchsautor*innen aus allen Landessprachen ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt sind Autor*innen mit Schweizer Wohnsitz, die noch keine eigenständige literarische Buchpublikation vorweisen. Als Preis erhalten die Gewinner*innen eine Einladung an die Solothurner Literaturtage, wo sie ihren Text vor Publikum präsentieren, sowie ein professionelles Lektorat.

Cassiane Pfund (*1993)

Après des études en philosophie, elle choisit de se consacrer à l’écriture. Elle termine actuellement un programme en Pratique d’Arts Contemporains à la HKB.

Peut-être la mer

Qu’est-ce que ça fait de voir la mer ? Et de ne jamais l’avoir vue ? Dans un dialogue philosophique entre deux voix, qu’on imagine volontiers sur une scène de théâtre, Cassiane Pfund livre, avec finesse, une réflexion sur la langue, sur notre capacité à partager nos expériences et à rencontrer l’altérité.

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Kim de l’Horizon (*1993)

studierte Germanistik sowie Literarisches Schreiben in Biel. Er gewann Preise u.a. am Treibhaus-Wettbewerb, am Kurzfilmwettbewerb der HAZ und am Textstreich 2019.

Santiago de Compostela liegt nicht am Meer

Der Text, ein bedrängender Sprachsturz, ist der Brief eines genderfluiden Twens an die Grossmutter, «seine Grossmeer», zu der ihm noch am ehesten Nähe möglich scheint – in einer Familie, die Wünsche, Wunden, Lebenswege und Wirklichkeiten ignoriert, um als «eine völlig normale Familie» zu gelten.

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