Martina Clavadetscher gewinnt den Schweizer Buchpreis 2021

09.11.2021 Mit ihrem Roman «Die Erfindung des Ungehorsams» gewinnt Martina Clavadetscher – Dozentin am Schweizerischen Literaturinstitut SLI – den Schweizer Buchpreis 2021.

Martin Clavadetscher steht vor aufgestapelten Stühlen in verschiedenen Farben.
Bild: Ingo Höhn

In ihrem Roman hat Martina Clavadetscher über Zeiten und Kontinente hinweg drei Geschichten von drei Frauen ineinander verschachtelt, die unterschwellig miteinander in Resonanz treten.

Die Jury lobt «Die Erfindung des Ungehorsams» als kunstvollen Text über künstliche Intelligenz jenseits der handelsüblichen Anti-Technik-Dystopie. «Ein feministischer Empowerment-Roman von grosser literarischer Originalität. Und eine Hommage an die urmenschliche Kraft des Erzählens und Erfindens.»

Geboren 1979 lebt Martina Clavadetscher als Autorin und Dramatikerin in der Schweiz. Nach ihrem Studium der Deutschen Literatur, Linguistik und Philosophie war sie Hausautorin am Luzerner Theater, gewann den Essener Autorenpreis und war für den Heidelberger Stückemarkt nominiert. Ihr Debütroman «Knochenlieder» stand 2017 auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Sie lebt in der Schweiz.

Martina Clavadetscher wirkt als Dozentin am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Am 30. September erschien ihre Erzählung «Das alte Licht der Redwoods» in der WOZ.

 

Fachgebiet: Literatur, Schweizerisches Literaturinstitut