Aggressionsmanagement

Aggressionsprävention im Akutspital: Präventive Massnahmen und Umgang mit Aggressionsereignissen

 

Grundlagen
Aggressives Verhalten von Patienten gegenüber Gesundheitsfachpersonen ist ein Thema, über das in den letzten 20 Jahren vermehrt diskutiert wird. Verschiedene Organisationen, darunter u. a. die "World Health Organisation" und der "International Council of Nurses", sensibilisieren zur Durchführung von Studien, um Informationslücken zu schliessen und die Diskussion sowie Zusammenarbeit zum Thema Aggression im Gesundheitswesen weltweit anzuregen. International wird Patientenaggression im Gesundheitswesen als ein ernst zu nehmendes und gefährliches Problem eingestuft, sind doch Pflegepersonen dem grössten Risiko ausgesetzt, während ihrer beruflichen Karriere Patientenaggressionen zu erfahren. Dies hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit, die Berufsmotivation und das Wohlbefinden von Gesundheitsfachpersonen und damit wiederum auf die Behandlungsqualität der Patienten.

 


Vorgehen
Ziel des departementsübergreifenden Forschungsprojektes war es, präventive Massnahmen und den Umgang mit Patientenaggressionen im Akutspital zu verbessern. In Zusammenarbeit mit dem Departement für Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Soziale Arbeit (BFH-WGS) wurden hierzu in über 20 Akutspitälern (Krankenhäusern) Aggressionsereignisse mithilfe von standardisierten Fragebogen erfasst und zusätzlich mittels Interviews analysiert. Risikofaktoren, Präventions- und Interventionsstrategien werden so ermittelt. Der Forschungsschwerpunkt Kommunikationsdesign der HKB ist in die gesamte Studie einbezogen und klärt hierin insbesondere Fragestellungen zu Möglichkeiten und Grenzen künstlerisch/gestalterischer Interventionen im Feld und bietet eine erweiterte Perspektive der Kommunikationsanalysen an.

 


Ergebnisse
Die Ergebnisse der Studie gingen den beteiligen Spitälern zu. Einen ausführlichen Schlussbericht finden Sie hier.

 

 

Bild: Einblicke in verschiedene Stationen (Hélène Jordi-Marguet)

 

 

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ORGANISATION

Projektleitung:

Sabine Hahn, BFH-WGS

Arne Scheuermann

 

Mitarbeit:

Minou Afzali

Hélène Jordi-Marguet

Petra Metzenthin, BFH-WGS

Dirk Richter, BFH-WGS

 

Kooperationspartner:

BFH-WGS: Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Soziale Arbeit

 

Finanzierung:

Berner Fachhochschule, BFH

 

Laufzeit:

1/2008-6/2009