Changing Perspectives

Visuelle Erhebungsinstrumente als Methoden zur Untersuchung von Fremd- und Selbstbildern

 

Das Forschungsprojekts „Changing Perspectives“ untersucht mittels visueller Erhebungsmethoden die Selbst- und Fremdbilder (Lebensweise, Kultur, gegenseitige Wahrnehmung, Vorurteile etc.) von fahrenden und sesshaften Schweizern. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in der Durchführung einer interaktiven Sensibilisierungsaktion münden und somit den Dialog (z. B. über die Schaffung von Stand- und Durchgangsplätzen) zwischen Sesshaften und Fahrenden fördern.

 


Der Fokus liegt auf dem Herausarbeiten der unterschiedlichen Perspektiven, des Perspektivenwechsels zwischen Selbst- und Fremdbild und einer allfälligen Verschiebung der Perspektiven.

 


Visuelle Erhebungsmethoden
Die "Selbst- und Fremdbilder" der beiden Untersuchungsgruppen werden durch visuelle Untersuchungsmethoden erhoben. Hierfür werden Inhalte von Arbeitspaketen von den Teilnehmenden auf explorative und kreative Art gelöst. Dieses Vorgehen ermöglicht Beobachtungsstudien aus subjektiver und persönlicher Sicht der Untersuchungspersonen. Schwerpunkt solcher Arbeitspakete sind digitale Aufgaben, die in Form einer App über Smartphones verschickt werden.

 


Im Laufe des ersten Projektteils soll zwischen den beiden Untersuchungsgruppen durch gezielte Aufgaben ein aktiver Austausch stattfinden, die Teilnehmenden werden bewusst in die Forschungsarbeiten miteinbezogen. Dabei werden die Untersuchungspersonen aus der Gruppe der Sesshaften und der Fahrenden zum Dialog und Austausch aufgerufen.

 


Auf den Resultaten des ersten Teils basierend ist in einer zweiten Phase im öffentlichen Raum eine massgeschneiderte Sensibilisierungsaktion angedacht. Eine Aktion dieser Art soll die Akzeptanz gegenüber der anderen Gruppe und ihrer Lebensweise erhöhen. 

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

 

zurück

Suche

ORGANISATION

 

Projektleitung:
Hélène Jordi-Marguet
Daniela Pedemonte

 


Projektverantwortung:
Esther van der Bie

 


Mitarbeit:
Harald Klingemann
Johannes Mager

 


Laufzeit:
2/2012–7/2013

 


Finanzierung:
Berner Fachhochschule, BFH