Counter Terrorism Communication Design

Extremismus und Terrorismus sind zentrale Herausforderungen heutiger Gesellschaften. Die Radikalisierung insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen spielt sich hierbei zunehmend in digitalen Medien ab. Die Inhalte dieser Propaganda sind gut erforscht – ihr Design nicht. Insbesondere jedoch bei den Überlegungen zur Gestaltung von Gegenmassnahmen sollte die Form der Ansprache und damit das Kommunikationsdesign eine Rolle spielen.

Die Projektreihe „Counter Terrorism Communication Design“ geht der visuellen Rhetorik extremistischer Kommunikation nach. So wurde beispielsweise in einer interdsiziplinären Fallstudie zum IS-Online-Magazin „Dabiq“ die Evolution von seinem Editorial  Design analysiert (Paper in Review); im Herbst 2016 wurde unter der Leitung von Pierre Smolarski und Arne Scheuermann an der HKB das 2. Berner Arbeitstreffen zur Visuellen Rhetorik mit dem Thema „Terror und Legitimation“ durchgeführt; 2017 vernetzt die HKB verschiedene Wissenschaftspartner zur Vorbereitung eines grösseren Projektverbunds, in dem die visuelle Rhetorik extremistischer Jugendorganisationen und das Kommunikationsdesign von Massnahmen zur Demobilisierung verglichen werden. An den Projektverbund angeschlossen sind Master-Projekte in verwandten Themenbereichen.

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Co-Projektleitung HKB: Arne Scheuermann

 



Co-Projektkleitung BFH Soziale Arbeit: Jachen Nett

 


Projektkoordinator: Niklaus Miszak

 


Mitarbeitende im Teilprojekt „Editorial Design Dabiq“:
Nicolo Bernasconi
Michael Flückiger
Guy Jost
Markus Reichenbach
Daniela Rota
Annina Schneller
Christoph Stähli Weisbrod

 

 



Partner: Artur Beifuss (Kiev), sowie diverse Wissenschaftspartner und Institutionen im Bereich Terrorismusbekämpfung und Sicherheit

 


Laufzeit: seit 2015

 


Finanzierung: Mischfinanzierung