Fünfkilometerzone

Datenvisualisierungen am Beispiel der jährlichen Strahlendosen der Bevölkerung in der Schweiz

 

Radioaktivität ist aus zwei Gründen für die Visuelle Kommunikation interessant, erstens weil Radioaktivität für das menschliche Auge unsichtbar ist und zweitens weil die Wirkung von Radioaktivität auf den Menschen mit zeitlicher Verzögerung einsetzt und über den Zeitpunkt der Bestrahlung hinaus andauert. Dies bedeutet, dass in der visuellen Kommunikation von Radioaktivität immer eine Übersetzung geleistet werden muss, um das unsichtbare Phänomen und seine zeitbasierten Wirkungen visualisieren zu können.

 


Bislang gibt es hierzu zwei Lösungsansätze: einerseits die bildgebenden Darstellungen in der Wissenschaft, die jedoch ohne Fachwissen für Laien eher schwer zu verstehen sind – andererseits Warnsignale, die auf radioaktive Gefahren hinweisen und allgemeinverständlich kommunizieren, jedoch stark emotional aufgeladen sind.

 


Das Ziel des Forschungsprojekts "Fünfkilometerzone" war es, zum Thema der niedrigen natürlichen Radioaktivität eine Kombination der Visualisierungen zu entwickeln, die a) die "nüchternen Qualitäten" der Wissenschaftsdarstellung nutzt und zugleich b) allgemeinverständlich kommuniziert. Die fundierte Auswahl der erarbeiteten Visualisierungsstrategien wurde anschliessend in einem thematischen Handbuch vereint.

 

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

 

Bild: Foto von Fabienne Meyer

 

 

zurück

Suche

ORGANISATION

Projektleitung:

Claudia Mareis

 

Mitarbeitende:

Harald Klingemann

Hélène Jordi-Marguet

Fabienne Meyer

 

Finanzierung:

Berner Fachhochschule, BFH

 

Laufzeit:

1/2010–6/2011