Marke Schweiz

In dem grossen Verbundprojekt "Marke Schweiz" wurde die Corporate Identity der Schweizerischen Eidgenossenschaft untersucht. Es gliederte sich in vier Teilprojekte:

 


Staatsdesign und Nation Branding in Grossbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Österreich (Teilprojekt I)
Teilprojekt I dokumentierte wesentlichen Elemente des Staatsdesigns der genannten Länder. Ausserdem wurde herausgearbeitet, ob und wie die vier untersuchten Länder ein Nation Branding betreiben.

 


Das Staatsdesign der Schweiz – Zustand und Reform (Teilprojekt II)
Der Zusammenhalt und das Image einer privaten und öffentlichen Körperschaft können durch die bewusste Projektion der Corporate Identity nach innen und aussen mit dem Erscheinungsbild in hohem Masse beeinflusst werden. Das Forschungsprojekt untersuchte das Erscheinungsbild der Eidgenossenschaft am Beispiel der Bundesverwaltung in seinen wesentlichen visuellen Erscheinungsformen.

 


Weiss auf Rot: Das Schweizer Kreuz zwischen nationaler Identität und Corporate Identity (Teilprojekt III)
Das Schweizer Kreuz hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Wandlung durchgemacht. Nicht in seiner Gestalt, sondern in seinen Verwendungszusammenhängen: als Design-Ornament, in der Werbung, in den Logos insbesondere von Lebensmittelherstellern. Möglich wurde dies, weil das Zeichen in seiner Erscheinung prägnant und in seinen Bezügen vielseitig ist. Teilprojekt III dookumentierte diese Entwicklung und analysierte die gestalterischen Ausprägungen.

 


Corporate Identity für Verwaltungen und Gemeinden (Teilprojekt IV)
An Fachliteratur über Corporate Design herrscht kein Mangel. Doch finden öffentliche Verwaltung und Gemeinden darin zumeist kaum Erwähnung, obwohl beide um die Schaffung einer Identität und ihre Umsetzung in ein Erscheinungsbild längst nicht mehr herumkommen. Der aus dem Projekt heraus publizierte Ratgeber richtet sich an alle mit Corporate Identity und Corporate Design befassten Personen. Hierzu vermittelt er neben dem theoretischen Grundverständnis auch das handwerkliche Wissen für die praktische Durchführung aller wichtigen Prozesse – von der Identitätsfindung über das Verfassen eines korrekten Briefings bis zum Planen und Abschliessen eines Wettbewerbs.

 


Die Ergebnisse des Projekts wurden in verschiedenen Publikationen verarbeitet, unter anderem 2004 als Begleitpublikation zu der Ausstellung «Weiss auf Rot: United Colours of Switzerland» im Museum für Kommunikation, Bern (2004–2005):

 


Elio Pellin und Elisabeth Ryter: Weiss auf Rot. Das Schweizer Kreuz zwischen nationaler Identität und Corporate Design. Hochschule der Künste Brn HKB, Verlag Neue Zürcher Zeitung: Zürich 2004.

 


Christian Jaquet: Corporate Identity für Verwaltungen und Gemeinden. Ratgeber für den Umgang mit Identität und Erscheinungsbild, Haupt Verlag: Bern 2005.

 

 

Bild: Titelbild des Magazin FACTS vom 31. Juli 2002

 

 

zurück

Suche

ORGANISATION

Teilprojekt I

Projektleitung:

Peter Eichenberger

 

Kooperationspartner:

Präsenz Schweiz, Eidgenössisches Departement des Äussern

 

Teilprojekt II

Projektleitung:

Christian Jaquet

 

Kooperationspartner:

Bundeskanzlei

 

Teilprojekt III

Projektleitung:

Elisabeth Ryter

 

Kooperationspartner:

Museum für Kommunikation

 

Teilprojekt IV

Projektleitung:

Christian Jaquet