Visuelle Analyse und Mapping

Visuelle Analyse und Mapping als Methoden zur Analyse und Bewertung von öffentlichen Räumen

 

Grundlagen
Wachstumsprozesse der Vergangenheit und die demografische Entwicklung haben in den meisten Ländern Europas zu einem gewaltigen Bauvolumen geführt, das oft qualitativ nicht mehr befriedigt. Der Schwerpunkt der planerischen Tätigkeit wird in den nächsten Jahren deshalb auf der qualitativen Verbesserung unserer bereits gebauten Umwelt liegen müssen.

 

Die Anforderungen an die Städte von heute sind deshalb hoch – nur Gemeinden, die langfristig ein attraktives Umfeld anbieten, werden auch in Zukunft ihre Bewohner behalten und neue Bewohner anziehen. Elementar ist hierbei die Betrachtung des öffentlichen Raumes als Raum der sozialen Begegnung und dessen Verbesserungspotential.

Die Evaluation bestehender Räume bedient sich heute weitgehend kognitiver Methoden wie quantitativer Zählungen und Bewohnerbefragungen. Eine Methode zur Untersuchung von atmosphärischen, nicht kognitiven Aspekten der Wahrnehmung des öffentlichen Raumes fehlt bisher.

 


Vorgehen


Das Forschungsprojekt entwickelt ein Instrumentarium zur Untersuchung und Bewertung von öffentlichen Räumen. Durch die Verbindung von Methoden des Grafikdesigns (Visuelle Analyse) und der Architektur (Mapping) werden bewusst alltägliche und atmosphärische Qualitäten im öffentlichen Raum identifiziert. Die Ergebnisse tragen dazu bei, Planungs- und Evaluierungsprozesse massgeblich zu verbessern.

 

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

Suche

Projektleitung:

Ulrike Franklin-Habermalz, BFH-AHB

 

Mitarbeit:

Barbara Hahn

Christine Zimmermann

 

Kooperationspartner:

BFH-AHB: Architektur, Holz und Bau

 

Finanzierung:

BFH

 

Projektdauer:

01/2013 - 06/2014