Einsprachen und Rekurse

Kompetenznachweise

Ergebnisse von Kompetenznachweisen (Prüfungsergebnisse) werden im Zeugnis oder Transcript of Records durch die Studiengangsleitung mitgeteilt. Rechtlich gilt diese formelle “Eröffnung” als “Verfügung”. Studierende können gegen diese Verfügung innert 30 Tagen schriftlich Einsprache beim Direktor erheben (Kompetenznachweisreglement KNR Art. 26). Der Direktor leitet die Einsprache unverzüglich an den oder die zuständigen Dozierenden oder an die Studiengangsleitung weiter. Sie haben Gelegenheit, ihre Beurteilung noch einmal zu überprüfen und zu bestätigen oder abzuändern. Dabei fliesst auch die Sicht der geprüften Person zu ihrer eigenen Bewertung ein. Aufgrund dieser Überprüfung trifft der Direktor den Einspracheentscheid.

Der Einspracheentscheid ist eine neue Verfügung. Diese kann innert 30 Tagen mit Beschwerde bei der Rekurskommission der BFH angefochten werden. Bei Beschwerden an die Rekurskommission ist die Rüge der Unangemessenheit nicht mehr zulässig.

 

Zulassungsentscheide

Der Entscheid über die Zulassung zum Studium ist eine Verfügung des Rektors der Berner Fachhochschule. Dagegen kann innert dreissig Tagen nach Erhalt des Schreibens ein anfechtbarer Entscheid (Verfügung) des Rektors verlangt werden. Das entsprechende Begehren ist an die Berner Fachhochschule zu richten.

 

Disziplinarische Entscheide

Der Direktor kann Studierenden aus disziplinarischen Gründen einen schriftlichen Verweis erteilen. Als solche Gründe gelten die Unredlichkeit bei Prüfungen oder Verstösse gegen den Grundsatz der Lauterkeit in der Wissenschaft (z.B. Plagiate, falsche Angaben). Wer mehrfach oder schwer gegen die Disziplinarordnung verstösst, kann vom Rektor vom Studium ausgeschlossen werden.

 

Der Juristische Dienst der BFH erteilt Erstauskünfte im Zusammenhang mit den Rechtsgrundlagen der BFH.

 

Reglement über die Rekurskommission der BFH

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