Dozierende und Mitarbeitende

Name: Torbianelli
Vorname: Edoardo
Organisationseinheit: Musik, Klassik
Funktion: Professor
Unterrichtsfach: Fortepiano 19. Jh., Historische Aufführungspraxis
 

Edoardo Torbianelli erwarb nach seinen Studien in Italien Konzertdiplome für Klavier und Cembalo an den Hochschulen von Antwerpen und Tillburg und widmete sich schon mit 21 Jahren der Quellenforschung der klassischen und romantischen Ästhetik und Klaviertechnik. Als Pianist, Cembalist und Pianofortespieler konzertiert er mit Erfolg bei Publikum und Presse für renommierte Veranstalter und Institutionen in den meisten europäischen Ländern (Italien, Belgien, Deutschland, Österreich, Slowenien, Spanien, Tschechien, Schweiz) und in Kolumbien. Er spielte ausserdem auf historischen Instrumenten der Sammlungen des Museums Vleeshuis in Antwerpen, des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg, des Deutschen Museums in München, des Bonner Beethoven-Hauses, der Accademia Bartolomeo Cristofori in Firenze, der Accademia Pianistica in Imola (Bologna) und des Museums Schloss Kremsegg in Kremsmünster.

Es liegen Aufnahmen verschiedener Rundfunk- und Fernsehanstalten (DRS 2, RSR Espace 2, RAI, BRT, RTBF, Radio Slovenija, Bayerischer Rundfunk, Radio Nacionàl Española, Radio Clàsica) sowie mehrere Einspielungen für die Labels Harmonia Mundi France, Pan Classics, Amadeus, Phaedra und Gramola vor. Seine CD-Produktionen wurden von der internationalen Kritik mit Enthusiasmus aufgenommen (u.a. disque du mois und raccomandation von Répertoire, fünf Diapasons und zwei Diapasons d’or von Diapason, vier Sterne bei Le Monde de la Musique), seine CD mit dem Geiger Thomas Albertus Irnberger Liszt and the violin (Gramola) bekam neulich ein Ehren-diplom der Nationalen ungarischen F.-Liszt-Gesellschaft in Rahmen des Grand Prix du Disque 2012.

Von 1993 bis 1998 unterrichtete er Klavier und Kammermusik am Koninklijk Vlaams Muziekconservatorium in Antwerpen. Seit 1998 ist er Dozent für historische Klaviere und Kammermusik sowie Assistent für Ästhetik und Aufführungspraxis des roman-tischen Repertoires an der Schola Cantorum Basiliensis (Hochschule für Alte Musik) in Basel. Seit 2008 unterrichtet er auch an der Hochschule der Künste Bern (Hammerklavier, Kammermusik, romantische Aufführungspraxis) und ist in der Forschung der Hochschule aktiv. Er war Gastdozent an mehreren italienischen Konservatorien, bei der Koninklijke Filharmonie van Vlaanderen sowie bei den Meisterkursen Musica Antigua para nuestro tiempo an der Universität von Bogotà (Kolumbien).

 

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