Dozierende und Mitarbeitende

Name: Gisler
Vorname: Priska
Organisationseinheit: Forschung, Y Institut
Funktion: Leitung FSP Intermedialität
 
Telefon: +41 31 848 39 49

 

Publikationsliste

 

Priska Gisler ist seit 2009 Leiterin des Forschungsschwerpunkts Intermedialität.

In Zusammenarbeit und Interaktion mit Kunstschaffenden und Fachpersonen aus der Bildenden Kunst, dem literarischen Schreiben, dem Theater hat sie eine Reihe von interdisziplinären Forschungsprojekten entwickelt, die sich aktuellen Themen der künstlerischen Produktion ebenso wie Fragen nach der Produktion von Wissen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten widmen.

 

Priska Gisler studierte Soziologie und Geschichte an der Uni ZH und promovierte an der Uni Bern (und mit einem Stipendium an der Universität Potsdam) zur Geschlechterpolitik im öffentlichen Diskurs. Nach Anstellungen als Assistentin in Soziologie an der Universität Zürich und als Oberassistentin an der Professur für Wissenschaftsphilosophie und –forschung an der ETH Zürich, leitete sie eine Forschungsgruppe am Collegium Helveticum, einem transdisziplinären Labor der ETH und Universität Zürich. Dazwischen, daneben und danach Forschungsaufenthalte am MIT in Boston, der London School of Economics und dem Goldsmiths College in London, Lehraufträge an der ZHdK, den Universitäten Basel und Wien.

 

Der Fokus ihrer Arbeit hat sich in den letzten Jahren von Fragen nach dem Umgang mit biologischem Material, der Politik der (Wissens-)Vermittlung, sowie den Verbindungen zwischen Recht und Kultur hin zu einer Auseinandersetzung mit künstlerischen und wissenschaftlichen Vorgehens- und Erkenntnisweisen (Präparat Bergsturz), mit Mensch-Tier-Beziehungen (Wir sind im Winterschlaf) und der Reflexion historischer Veränderungen im künstlerischen Feld verschoben (Ästhetische Praktiken nach Bologna: Architektur, Design und Fine Arts als epistemische Kulturen in the making).

 

Sie ist (Mit-)Herausgeberin zahlreicher Publikationen und Organisatorin wissenschaftlich-künstlerischer Veranstaltungen und Symposien. Als Gutachterin und Jury-Mitglied ist sie für den SNSF, verschiedene Zeitschriften und Hochschulen tätig. Sie amtet im Vorstand von SARN (Swiss Artistic Research Network).

 

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