Dozierende und Mitarbeitende

Name: Camenisch
Vorname: Raphael
Organisationseinheit: Musik, Klassik
Funktion: Studiengangsleiter BA Musik Klassik
 
Telefon: +41 31 848 39 76

Raphael Camenisch studierte klassisches Saxophon bei Marcus Weiss und Jean-Georges Koerper an der Zürcher Hochschule der Künste.

Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Ivan Roth (Basel), Kyle Horch (London) und Jean-Michel Goury (Paris).

In den Jahren 2006/07 ergänzte er seine Studien an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern im integrierten Studiengang Kulturwissenschaften.

Er verfolgt ein vielseitiges Engagement als Solist, so bei den Orpheum Konzerten in der Zürcher Tonhalle, dem Brisbane Festival mit dem Queensland Orchestra, mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem Klangforum Wien sowie dem Ensemble Phoenix an der Biennale Venedig.

Raphael Camenisch bringt seine Leidenschaft als Kammermusiker in verschiedensten Formationen zum Ausdruck; mit der post-romantischen avant-core Grossformation force majeure, dem Ensemble Laboratorium, dem Saxophonuqartett Saxemble oder im Duo mit dem Audio-Designer Holger Stenschke. Seine stilistische Bandbreite und Wandlungsfähigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle. So gilt sein Engagement gleichermassen der klassischen Saxophonliteratur, der Zeitgenössischen Musik wie auch der elektroakustischen Musik und freien Improvisation.

Bei etlichen Werken hat er an der Uraufführung mitgewirkt, u.a. von Peter Eötvös, Olga Neuwirth, Andrea Molino, HK Gruber, Ole Hendrik Moe und Yannis Kyriakides.

Zahlreiche Einladungen führten ihn in Konzertsäle wie die Wigmore Hall in London, den Kolarac in Belgrad, den Wiener Musikverein und das Teatro Colon in Buenos Aires, sowie an die Festivals von Schleswig-Holstein, Wien Modern, Close Encounters Tiflis, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Lucerne Festival und das Newport Festival.

Heute arbeitet er als Dozent an der HKB, an der Zürcher Hochschule der Künste sowie an der Musikhochschule Lugano, wo er auch in der Forschung tätig ist. 

 

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