Dozierende und Mitarbeitende

Name: Andreev
Vorname: Igor
Organisationseinheit: Musik, Klassik
Funktion: Begleitung Klavier
Unterrichtsfach: Klavier
 

Künstlerische Biographie

 

Ein fulminanter Pianist und feinfühliger Musiker – diese Eigenschaften sind bezeichnend für den jungen Klaviervirtuosen Igor Andreev. Sein Können und seine Begeisterung für die Musik wurden durch zahlreiche Preise an bedeutenden Wettbewerben wie dem Concours de Genève, UNISA Klavierwettbewerb in Südafrika und dem Hamamatsu Klavierwettbewerb in Japan ausgezeichnet. Sein Gewinn in Monza des renommierten Rina Sala Gallo Klavierwettbewerbs 2018 unter den Vorzitz von Maestro Vladimir Ashkenazy ist ein wichtiger Punkt in seiner Karriere geworden und hat ihm zahlreiche Engagements in ganz Europa und Russland gebracht.

 

Igor Andreev wurde im russischen Kaliningrad geboren und hat bereits mit 5 Jahren seine Leidenschaft für das Klavier entdeckt. Nach ersten musikalischen Impulsen in Kaliningrad, die er von Vladimir Slobodyan erhalten hatte, wurde Igor in jungen Jahren am Sankt-Petersburger Konservatorium in der Klasse von Vladimir Suslov gefördert. Seine weiterführenden Studien setzte er an der Hochschule der Künste in Bern in der Klasse von Prof. Tomasz Herbut fort, wo er 2017 für seinen Abschluss den Tschumi-Preis als bester Absolvent erhielt.

In der Gegenwart entwickelt er sich künstlerisch bei Prof. Konstantin Lifschitz in Luzern weiter.

 

Als Solist und Kammermusiker tritt Igor in Konzertsälen auf der ganzen Welt auf. Er spielte mit Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande, L'Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, L'Orchestra di Padova e del Veneto, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, dem Sinfonie Orchester Biel Solothurn, dem Zakhar Bron Festival Orchestra, Janáček Philharmonic Ostrava, Polish Chamber Philharmonic Orchestra Sopot, Kaliningrad State Symphonic Orchestra, Kaunas Chamber Orchestra und anderen.

 

Igor wurde durch die Stiftung "Russische Darstellende Kunst", dem Bundesstipendium der Schweizerischen Eidgenossenschaft, einem Stipendium der Hirschmann-Stiftung und von der Fondation Clavarte unterstützt, ausserdem wurde er mit dem Förderpreis der Kiefer Hablitzel Stiftung und dem Rotary Excellence Preis (Lugano) ausgezeichnet.

 

Igors Erfolgsliste beinhaltet Hauptpreise internationaler Klavierwettbewerbe wie dem Liszt Wettbewerb in Weimar (2005), Wettbewerb der Rotary Clubs in Spanien (2009), “3. Klassik auf der Strasse” Wettbewerb in Bad Ragaz (2012), "6. Concours International de Piano de Lyon” (2014), “69. Concours de Genève” (2014), “9. Hamamatsu International Piano Competition” (2015), “13. UNISA International Piano Competition” (2016), “1. Manhattan International Music Competition” (2016), “4. Baltic International Piano Competition”, “Prix du Piano Bern” (2018), “2. Brescia Classica International Piano Competition” (2018), “4. City Acquaviva delle Fonti” Internationaler Klavierwettbewerb (2018), “8. Verona International Piano Competition” (2018) und “25. Rina Sala Gallo International Piano Competition”(2018).

 

Auch mit der Kammermusik beschäftigt sich Igor eingehend. Er ist Preisträger des Internationalen Wettbewerbs “Swiridow” in St. Petersburg (2005) und “Schostakowitsch” in Moskau (2010), sowie des "Three centuries of classical romances" Liedduo-Wettbewerb in St. Petersburg (2012). Diese vielfältige Tätigkeit erweitert er zusätzlich durch seine Kollaboration mit Professoren wie Antonio Meneses, Gertrud Weinmeister und Tianwa Yang als Korrepetitor an der Hochschule der Künste Bern, wo er seit 2015 tätig ist. Ausserdem gibt Igor Konzerte am Hammerflügel mit Gertrud Weinmeister (Viola), und tritt zusammen mit Antonio Meneses auf. Im Jahr 2018 gründete er das Equilibris Klaviertrio, mit dem er bei den wichtigsten Festivals in der Schweiz und in Europa konzertiert.

 

Igors Solo-Repertoire umfasst alle Musikstile von den Barockwerken von Bach und Scarlatti bis zur zeitgenössischen Musik. Sein tiefes Eintauchen in die verschiedenen musikalischen Epochen und die Intentionen der Komponisten haben es ihm ermöglicht, die Anerkennung von internationalen Jurys mit hervorragenden Musikern wie Vladimir Ashkenazy, Martha Argerich und Sergey Babayan zu gewinnen. Beispiele hierfür sind seine Preise für das beste Barockstück im UNISA-Wettbewerb, das beste zeitgenössische japanische Stück im Hamamatsu-Wettbewerb, die beste klassische Sonate im Verona-Wettbewerb und die beste Chopin-Interpretation im Baltic International Competition.

 

Immer noch romantisch tief in seiner Seele verweilend, enthüllt Igor in jeder Aufführung seine Leidenschaft für alle Musikgenres und Richtungen. Er interessiert sich für neue solistische und kammermusikalische Werke zeitgenössischer Komponisten wie Pierre Boulez, Dieter Ammann, Pascal Dusapin oder Marc-André Hamelin. Auf der anderen Seite ist er auch sehr daran interessiert, historische Forschungen durchzuführen. So entdeckte er 2017 die Manuskripte von Glinkas Viola Sonate in der Sankt-Petersburger Nationalbibliothek und führte diese daraufhin historisch informiert am Hammerflügel im Berner Konservatorium zusammen mit Gertrud Weinmeister im Dozierendenkonzert auf.

 

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