Dozierende und Mitarbeitende

Name: Eichenberger
Vorname: Claude
Organisationseinheit: Musik, Jazz
Funktion: Dozentin
Unterrichtsfach: Gesang klassisch (Jazz)
 

Die Mezzosopranistin Claude Eichenberger ist in der Schweiz aufgewachsen. Nach dem Gymnasium trat sie in die Gesangsklasse von Prof. Elisabeth Glauser an der Hochschule der Künste Bern ein. Dort schloss sie 2000 mit dem Lehrdiplom und 2003 mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung und Eduard-Tschumi-Preis (bestes Solistendiplom des Jahrganges) ab. Ihre Opernausbildung vervollständigte sie am Internationalen Opernstudio Zürich. Wichtige sängerische und künstlerische Impulse erhält sie noch immer in der regelmässigen Arbeit mit Elisabeth Glauser. 

 

Derzeit ist sie festes Mitglied des Solistenensembles bei Konzert Theater Bern und debutiert in der aktuellen Spielzeit 18/19 als Brangäne in Tristan und Isolde.

 

In Bern konnte sie wichtige Partien ihres Fachs realisieren, unter anderem die Venus in Tannhäuser, Ortrud in Lohengrin,  Carmen in Carmen, Herodias in Strauss' Salome und Judith in Herzog Blaubarts Burg von Bartòk.

 

Regelmässige internationale Projekte führten sie unter anderem nach Italien, wo sie am Cantiere Internationale d'Arte di Montepulciano den Komponisten in Richard Strauss' Oper „Ariadne auf Naxos“ unter dem Dirigat von Roland Böer und der Regie von Tilman Knabe sang. Weiter war sie am Schleswig-Holstein-Festival mit der NDR Radiophilharmonie unter Eiji Oue als Suzuki in Madame Butterfly zu hören. In der Spielzeit 06/07 gastierte sie in Mozarts Zauberflöte als Zweite Dame an der Staatsoper Unter den Linden und 2016 sang sie in an der Alten Oper Frankfurt den Pagen aus Strauss‘ Salome unter Andrés Orozco-Estrada mit dem hr-Sinfonieorchester.

 

Ihr Konzertrepertoire umfasst alle grossen Messen, Passionen und Oratorien von Bach und Händel, Mendelssohn, Rossini, Dvoràk, Verdi (Requiem) u. a. Für die Bach Stiftung St. Gallen nimmt sie unter der Leitung von Rudolf Lutz mehrere Bachkantaten auf DVD und CD auf. So sind die beiden Solokantaten 35 (Geist und Seele wird verwirret) und 169 (Gott soll allein mein Herze haben) bereits erhältlich. An Symphoniekonzerten interpretierte sie die Altrhapsodie von Brahms, die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ von Mahler, die „Wesendonck Lieder“ von Wagner und in dieser Spielzeit „Jeremiah“ von Leonard Bernstein.

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