Vom Geschriebenen zum Gezeichneten, vom Gezeichneten zum Geschriebenen

wie die vierundzwanzig buchstaben des alphabets dazu dienen, unseren worten form zu geben und unsere gedanken auszudrücken, so dienen lineamente, die die bewegungen und gesten der dargestellten körper komponieren, dazu, die verschiedenen leidenschaften der seele auszudrücken, indem sie aussen sehen lassen, was den figuren im kopf herumgeht.

 

in diesem projekt geht es nicht um den wissenschaftlichen vergleich zweier medien, sondern um eine poetische verfahrensweise. präsent sind in bildern und
texten keine verbürgten wahrheiten, aber gegenwärtig sind die zeichen in der materialität: farben, linien, schriftzüge.

 

wenn vor unseren augen eine zeichnung wächst, und es denkt uns dazu

oder wenn wir mit worten eine bildliche wirkung erschreiben,

merken wir, dass es eine geheime liaison gibt zwischen den beiden,

die von natur aus schon da ist.

wir aktivieren sie.

es gibt unendlich viele mögliche erzählformen, aber auch immer diejenige, die mir entsprechen könnte, meine stimme, die zeichnet, schreibt.

die einzelnen stimmen werden zu einem buch zusammengefügt.

 

 

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INFORMATIONEN

Termine: Freitag, 09.30 - 12.030 Uhr

 

Ort: Schwabstrasse 10, Bern

 

Projektleitung:

Beat Frank (Dozent GK) & Francesco Micieli (Dozent Schweizerisches Literaturinstitut)