Partituren des Alltags

Wie wird eine Partitur zu einer Aufführung, einer (Klang-) Installation, einem Objekt oder gemeinsamen Essen? Wie wird ein gemeinsames Essen zu einer Partitur? Und was lernen wir dabei?

 

Partituren sind Handlungsanweisungen. Sie können Klänge umfassen und Worte, Anordnungen von Licht und Raum, Bewegungen und Tätigkeiten, Schweigen und Untätigkeit, Mögliches und Unmögliches. Die Toolbox untersucht zunächst bespielhaft Partituren in Literatur, Design, Bildender Kunst, Theater und Musik. Handbücher, Gebrauchsanweisungen, Notationen und Performance-Scores.

 

Eine Woche lang entwickeln wir Partituren dafür, was wir eine Woche lang tun wollen. Wir führen die Partituren anderer aus, verändern sie dabei und beginnen wieder von vorne. Wir beobachten Prozesse der Autorschaft, des Lernens und des gemeinsamen Nichtstuns. Wir schreiben diese Prozesse auf, wiederholen sie und verwirren Unterscheidungen zwischen Alltag, Kunst und Probe. Was wollen wir lernen? Von wem und wie wollen wir lernen? Und ist das schon Kunst?

 

Die Toolbox lebt zu gleichen Teilen von spielerischen Experimenten mit Notationssystemen, ihrer Auswertung und literatur-, kunst- oder musikgeschichtlicher Recherche. Sie richtet sich an Studierende aller Fachbereiche und bietet Raum, die eigene künstlerische Praxis zu entwickeln.

 

 

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INFORMATIONEN

Termine: Montag - Freitag, 09.30 - 16.30 Uhr

 

Ort: Schwabstrasse 10, Bern

 

Projektleitung:

Melanie Mohren und Bernhard Herbordt

(Interdisziplinäre Projekte, www.die-institution.org)