Dominik Kurmann

Anatomie der Sauberkeit

1907 führte der Henkel-Konzern mit «Persil» das erste selbsttätige Waschmittel auf dem Markt ein. In den kommenden Jahren setzte ein regelrechter Boom um dieses, arbeitsvermindernde Nischenprodukt ein. Eine Vielzahl von Nachahmern und Neuerfindern versuchten ihr Glück mit dem Geschäft rund um die Textilreinigung.

 

Diese «Überflutung» des Marktes blieb nicht folgenlos. Die Auswirkungen zeichneten sich vorallem in der Produkt-Werbung ab. Hier entwickelte sich ein, erst besonders innovativer, später ein stets aggressiver werdender Werbestil.

 

Die Ausstellung «Anatomie der Sauberkeit» befasst sich mit dem Design rund ums Waschmittel in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis heute. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf die Werbung gerichtet. Diese wird regelrecht auf ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, um somit möglicherweise Aufschluss zu erhalten, wie Sauberkeit in unseren Köpfen anscheinend funktioniert …

Theorie Mentor: Peter Glassen

Praxis Mentoren: Fabienne Burri, Cybu Richli

 

 

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