Olivia Schneeberger

Die Entstehung von Bildern beim Lauschen fremder Realitäten

24 Stunden Ton. 24 Stunden Alltag. 24 Stunden Leben, Erleben, Worte, Stille. Ein Konstrukt aus nicht sichtbaren Orten und hörbaren Tonwelten. Das Aufeinandertreffen einer Person mit ihren Mitmenschen und sich selbst. Eine Momentaufnahme aus dem Leben einer jungen Frau, in der es nicht nur um die spannenden und ereignisreichen Aspekte des Lebens, sondern auch um die Zeit dazwischen geht, in der das Erlebte verarbeitet und dem Nachdenken Raum gegeben wird. Denn in dieser Tonwelt steckt mehr als einzig Worte und Geräusche. Es sind ebenso 24 Stunden voller Stimmungen, Gefühle und Gedanken. Wer ist diese Frau, sind ihre Ängste auch die deinen und was fühlt sie wenn sie schweigt? Genau diese unsichtbaren Aspekte will ich in einer Bildwelt sichtbar machen, dem Gefühlten statt dem Gehörten eine Wichtigkeit geben. Als Grundlage dient eine Transkription dieser 24 Stunden aus dem Leben einer mir unbekannten Person, in welcher Ort und Handlung angedeutet werden. Daraus entwickelt sich eine Bildsprache die den Betrachter auf eine Reise in die Realität einer ihm fremden Person mitnimmt und ihn darin Parallelen zu seiner eigenen entdecken lässt, ihm als Anknüpfungspunkt dient um eigene Bilder und Assoziationen zu generieren, ohne eine konkrete Bildwelt vorzugeben.

Theorie Mentorin: Ulrike Felsing
Praxis Mentoren: Martin Birrer, Christoph Stähli Weisbrod

 

 

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