Signaletik ECA 2010

Die Konzeption und Entwicklung der ECA 2010 Signaletik im Auftrag des Schweizerischen Bundesarchivs ist im Modul Kommunikationsdesign entstanden. Gewinner des hochschulinternen Wettbewerbs ist ein dreiköpfiges Team: Kaspar Allenbach, Hannes Bär und Yvo Casagrande.

Das Fragment als Teil eines grösseren Ganzen begegnet uns immer und überall, sobald wir uns in der digitalen Welt bewegen. Seien es Datenströme, die vor dem Versand in ihre Einzelteile zerlegt werden, einzelne Pixel eines Bildes oder sogar einzelne Bits, die positiv oder negativ belegt sind. Die Darstellung von Defragmentierungen einer PC-Harddrive bot dem Team ein Fragment, aus dem sie wiederum fragmentarische Muster generierten. Um das Fragment in den Raum zu transferieren, erschien ihnen der Würfel als der richtige Informationsträger. Zirka 60 solcher Würfel mit einer Kantenlänge von 60cm braucht es, um eine optimale Wegleitung samt Zielbestätigung im Kongresszentrum CICG in Genf zu gewährleisten. Dem lebendigen «Datenmuster» stellten sie eine ruhige Informationsebene gegenüber, die den Kongressteilnehmenden als Positiv/Negativ-Kontrast auf schwarzem und weissem Grund, die aktiv oder passive Ebene anzeigt. Auf der passiven Informationsebene wird folglich angezeigt, was sich auf dem Geschoss über oder unter den Betrachtenden befindet und wie er am schnellsten zum nächsten Lift oder zur nächste Treppe gelangt.

Dieser Designentwurf lehnt sich an die Kongressidentität ECA 2010 an. So greift er den Dialog von Alt und Neu aus dem Logo-Type auf und stellt der serfienlosen Grundschrift Ziffern einer Serifenschrift gegenüber.

 

 

Suche