Studienaufbau

Das Bachelor-Studium umfasst 180 ECTS-Punkte und wird in der Regel in sechs Semestern absolviert. Das Studium erfolgt in sechs thematischen und methodischen Modulgruppen.

 

Modulplan

Vorlesungsverzeichnis

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Campus

 

Schwerpunktprojekte

Im Zentrum der Ausbildung im Studiengang Visuelle Kommunikation stehen die disziplinären Praxismodule. Eng verbunden sind diese mit den Vorlesungenzu theoretischen Grundlagen wie der Geschichte der visuellen Kommunikation und der Vorlesungsreihe Bildtheorie. Das Angebot im Bereich Sprache ist ebenso mit den anderen Angeboten kontextualisiert. Die Entwicklung im Studiengang basiert auf eigener Erfahrung in der praktischen gestalterischen Tätigkeit, wo sich Eigenes und Unverwechselbares in Bild und Text herauskristallisiert. Die projekt- und prozessorientierte Lernsituation bezieht sich stark auf die künftige Berufsrealität. Praxiskontakte sind systematisch in die Lehre eingebaut und unterstützen die Studierenden darin, ein beruflich-fachliches Netzwerk aufzubauen.

 

Schwerpunkt Visualisieren

Das erste Semester startet mit einem Projekt mit zwei unterschiedlichen Inhalten. Einerseits werden die Grundlagen zur Informations- und Lesetypografie vermittelt. Im Umgang mit Schrift und Form werden inhalts-, medien- und publikumsgerechte Anwendungen gesucht. Anwendungen von Infodesign werden exemplarisch durchgespielt. In einem weiteren Schritt fliessen diese Inhalte schlussendlich in ein anwendungsorientiertes Projekt.

 

Schwerpunkt Grafik

In diesem Schwerpunkt wird mittels einer angewandten Projektstellung mit externen Partnern auf ein grafisches Produkt, ein Plakat hingearbeitet. Die Themen kommen aus der Kultur, von Institutionen und Organisationen oder aus der Industrie und Wirtschaft. Gestaltungsprinzipien wie Hintergrund – Vordergrund, Gross – Klein, Hell – Dunkel sind Inhalt dieses Schwerpunkts. Aber auch die Möglichkeiten der Narration, der Überraschung, der Irritation mittels Bild und Typographie werden bewusst gemacht.

 

Schwerpunkt Bildfindung und Schwerpunkt Illustration/Fotografie

In diesen beiden Projekten sind das Bild und die Bildfindung Thema. Die Bildfindung wird mittels der naheliegenden medialen Techniken wie Fotografie, Zeichnung oder Illustration eingeübt. Es wird in diesen Projekten die Möglichkeit geboten, die medialen Techniken analytisch vergleichend einzusetzen.

 

Schwerpunkt Bewegtes Bild

Bewegtes Bild meint in diesem Fall nicht Film oder Animationsfilm im klassischen Sinn, sondern bewegte Grafik: Also interaktive Schriftsysteme, aber auch ein Videoclip mit mehreren Bild- und Informationsebenen. Auf jeden Fall werden Form, Inhalt und Bewegung zwingend Teil des Produkts sein.

 

Schwerpunkt Editorial Design

Im Editorial Design werden die bis dahin vermittelten Inhalte und Medien zusammengeführt. Es entstehen Produkte mit einer hohen Anwendungsqualität: Zeitung, Magazin oder Buch. In jedem Fall wird konkret und nach aussen gearbeitet. Gestaltungs- und Produktionsprozess werden reflektiert.

 

Schwerpunkt Corporate Design

Im Corporate Design wird die Gestaltung von Markenwelten für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft vermittelt. Die Entwicklung von visuellen Identitäten, vertieftes Wissen über Markenstrategie, Visual Branding und Corporate Design und deren Implementierung stehen im Zentrum des jeweiligen Projekts. Eingeübt wird das Wissen auch hier an einem konkreten Projekt.

 

Schwerpunkt Grafik im Raum

Im Schwerpunktprojekt Grafik im Raum werden Ansätze der bisherigen Schwerpunkte wieder aufgenommen und in einen räumlichen Kontext gestellt. Grafik als Körper, Grafik und Architektur, Inszenierungen, Ausstellungsdesign, all diese Formate sind in diesem Schwerpunkt möglich. Es gilt Form, Inhalt und Raum zusammenzuführen.

 

Studiengangübergreifende Angebote

Die einzelnen Studiengänge des Fachbereichs Gestaltung und Kunst überschneiden sich je nach persönlicher Gestaltung des Studiums in technischen, kulturhistorischen und theoretischen Bereichen. Der Fachbereich bietet jeweils gemeinsame Veranstaltungen in den Kompetenzfeldern Kontext, Methoden, Vermittlung und Fertigkeiten/Medien an. 

 

Kontextkompetenzen

In diesem Feld sind Vorlesungen, Seminare, Tagungen usw. angesiedelt, die historisches und theoretisches Hintergrundwissen liefern. (4 Angebote Wahlpflicht) 

 

Methodenkompetenzen 

Im Bereich der Methodenkompetenzen sind Angebote angesiedelt, die ein methodisches Vorgehen auf verschiedenen Ebenen lehren: Schreiben, Lesen, Recherchieren, Verstehen, wissenschaftliches Arbeiten. (4 Angebote Wahlpflicht)

 

Vermittlungskompetenzen

Im studienbereichsübergreifenden Angebot zur Vermittlung werden Workshops, Vorlesungen, Seminare angeboten, die sich grundsätzlich mit Formen der künstlerischen und gestalterischen Vermittlung beschäftigen. Dies sind neben Überblicksveranstaltungen zu Vermittlungsmethoden auch Angebote im Bereich des Kuratierens und Publizierens oder Trainings zu Präsentations und Auftrittskompetenzen oder des Crowdfundings und Projektmanagements. (1 Angebot Wahlpflicht)

 

Fertigkeiten- und Medienkompetenzen

Im Bereich der Fertigkeiten- und Medienkompetenzen ist das Gros der Kurse angesiedelt, die handwerkliche und mediale Kompetenzen zum Ziel haben wie Fotografie, Zeichnen, audiovisuelle Gestaltung, Interaktive Systeme/Web, Siebdruck und die Einführung in die Werkstätten. (8 Angebote Wahlpflicht)

 

Interdisziplinäre Projekte des Y Instituts

Das Y Institut ist ein Zentrum für spartenübergreifende Lehre. Es ist dem Grundgedanken verpflichtet, dass weder die Kunst noch das Denken an disziplinären Grenzen Halt machen, und versteht sich als Ort der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Erkenntnis- und Darstellungsformen. In seinem Lehrcurriculum orchestriert das Y ein Zusammenspiel der Künste, arbeitet an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft und führt so unterschiedliche Disziplinen und Wissenskulturen zusammen.

 

Bachelor-Thesis

Den Abschluss des Studiums bildet die Bachelor-Thesis. Sie umfasst eine Theoriearbeit und eine Praxisarbeit mit Dokumentation, öffentlicher Ausstellung und Werkpräsentation. Die theoretische Arbeit versteht sich als reflexive Grundlegung der praktischen Arbeit. Sie ist eine eigenständige und reflektierte Auseinandersetzung mit gestaltungsrelevanten Fragestellungen in zwingender Übereinstimmung mit dem Thema der praktischen Bachelor-Thesis, klärt Voraussetzungen und Bedingungen einer gestalterischen Auseinandersetzung und erfasst das gewählte Thema in seinem Kontext. Die Praxisarbeit soll eigenständig, kommunikativ und visuell wirksam sein. Das Konzept ist der Fragestellung entsprechend auf einen Adressaten, eine Adressatin oder eine Zielgruppe bezogen. Die Realisation ist der Fragestellung und dem Gestaltungskonzept entsprechend, handwerklich überzeugend und ökonomisch umgesetzt.

 

 

 

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