Studienbereiche

Fine Arts

Die aktuellen Entwicklungen und die historischen Grundlagen der Kunst bilden die allgemeine Referenz der studentischen Arbeiten. Statische und bewegte Bilder in analoger oder digitaler Form, plastische und installative Verfahren sind ebenso Optionen wie konzeptuelle und performative Ansätze oder der Umgang mit sozialen Prozessen und dokumentarischen Strategien. Das Studium ist geprägt von der verschärften Auseinandersetzung mit den professionellen Ansprüchen an Klang, Wort und performative Inszenierung. Der Studienbereich Fine Arts arbeitet eng mit dem Master of Fine Arts des Instituts Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel zusammen. Das breite Angebot wird durch die Mitgliedschaft im Netzwerk Master of Fine Arts Schweiz erweitert. Die disziplinäre Grundlage für den Studienbereich Fine Arts wird in der Regel im Bachelor-Studiengang Fine Arts gelegt. Die Studierenden erhalten eine breite Palette von Möglichkeiten, ihr Studium individuell zusammenzustellen.

 

Music and Media Art

Klangkunst, experimentelle und elektronische Musik stehen im Zentrum dieses Studienbereichs. Die Studierenden entwickeln Kompositionen, Klanginstallationen oder andere sound-orientierte Kunstformen. In Seminaren und Vorlesungen werden beispielhafte Arbeiten aus Geschichte und Gegenwart der Sound Arts diskutiert und analysiert. Wir vermitteln kompositorische Strategien und reflektieren sowohl zeitgenössische als auch historische theoretische Zugänge zu den vermittelten Inhalten.  Der Bezug zur eigenen Arbeit ist dabei ein wichtiger Fokus. Ziel ist es, während des Studiums nicht nur an der Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Praxis zu arbeiten, sondern sich auch umfassende Kenntnisse über das heutige Komponieren und Kunstschaffen anzueignen.

Studierende können neben dem Angebot des MA CAP auch Kurse besuchen, die praktische Fähigkeiten im Programmieren mit Max MSP, Hardware Hacking, Audiotechnik, oder den Umgang mit Interfaces vermitteln.

Die Integration klanglicher und musikalischer Aspekte hat in Bereichen wie Performance Art, Literatur oder Fine Arts in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Entsprechend intensiv ist in diesem Studienbereich die Auseinandersetzung mit den musikalisch-klanglichen Aspekten verschiedenster Kunstformen. Die Beschäftigung mit den Wechselwirkungen zwischen visuellen, performativen, literarischen und klanglichen Aspekten führt im MA CAP Studierende zusammen, die in unterschiedlichen künstlerischen Sparten tätig sind, fördert den Austausch und ermöglicht kooperatives Arbeiten.

 

Literarisches Schreiben/Übersetzen
Literatur antwortet ebenso stark auf andere Künste, wie sie diese wiederum verändert. Studierende, die sich mit ihrer literarischen Kunst im Spannungsfeld einer zeitgenössischen Kunstproduktion und ihrer avancierten Reflexion bewegen wollen, finden im CAP ein reiches Angebot an Dozierenden und Studierenden mit den vielfältigsten Hintergründen. Neben dem Austausch und der Verbindung bleibt die Arbeit an eigenen Texten aller Genres, begleitet durch Mentorate, der zentrale Schwerpunkt der individuellen Studienprofile. Eine Besonderheit des CAP ist, dass auch die Arbeit der literarischen ÜbersetzerInnen (mit den Ausgangssprachen Deutsch, Französisch,  Spanisch, Italienisch, Englisch und Russisch und den Zielsprachen Deutsch oder Französisch) als Kunstproduktion verstanden wird. Das Angebot für ÜbersetzerInnen wird durch eine Kooperation mit dem Centre de la traduction littéraire der l’Université de Lausanne ergänzt.

 

Performance Art
Als körperliche Präsenz, reale Handlung oder konzeptuelle Aktion ist Performance in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen präsent. Sie stellt spezifische Fragen der Verortung von Körper, Raum und Zeit.
Vor dem Hintergrund der spartenübergreifenden Geschichte der Performance Kunst gehen wir von einem vielseitigen und offenen Verständnis von Performativität aus.

Performance wird als Teil der unterschiedlichen im CAP versammelten künstlerischen Bereichen gefasst. Als handelnde und physisch agierende Form ist  sie der Musik, den Fine Arts, wie dem Literarisches Schreiben eingeschrieben und findet in engster Verbindung mit diesen statt. Zudem eröffnet der Fokus auf Performativität eigene Formen und Möglichkeiten des Darstellens, des (Zu)Schauens und -Hörens, des Beteiligtseins, denen das Studium in der praktischen Arbeit wie in der theoretischen Reflexion nachgeht.

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