Studienprogramm

Portfoliostudium

Die Gestaltung des Studiums richtet sich nach den individuellen Schwerpunkten der Studierenden, wobei diese die Möglichkeit haben, ihr eigenes Kurs-Portfolio aus den Unterrichtsangeboten der HKB und des Master-Campus-Theater-CH zusammenzustellen.


Im Fokus der Ausbildung steht die künstlerische Praxis. Projektbezogenes Denken und Handeln sowie Selbstverantwortung und eigenschöpferische Leistung sind zentrale Bestandteile der Ausbildung. Darüber hinaus ist es möglich, sich auch intensiv theoretischen Anliegen zu widmen, in welche die performative Praxis als Versuchsanordnung integriert ist, insbesondere dann, wenn der/die Studierende ein Interesse an angewandter Forschung hat.


Internationalisierung

Der Studiengang orientiert sich nicht nur am deutschsprachigen Theater sondern setzt sich mit Strömungen der internationalen Theaterszene auseinander. Dies schlägt sich auch in der Auswahl der Dozierenden nieder, die eine breite Diversität von kulturellen und sprachlichen Hintergründen bieten.

 

Vernetzung/Berufsorientierung

Die enge Verknüpfung mit der Berufspraxis spielt während des Studiums eine zentrale Rolle. So versteht sich der MA-Theater als fliessender Übergang zwischen Ausbildung und Beruf. Die Möglichkeit das Studium auf ein Teilzeitstudium von maximal fünf Semestern auszudehnen, ermöglicht die Verbindung von Studium und gleichzeitiger Tätigkeit in der Berufspraxis. Damit wird der Eintritt in den Beruf vorweggenommen und eine Vernetzung im Umfeld von Künstlern, Publikum und Veranstaltern gezielt gefördert.


Aufbau des Studiums

Das Master-Studium umfasst 90 ECTS-Punkte und wird in der Regel in drei maximal fünf Semestern absolviert. Das Studium gliedert sich in folgende Modulgruppen:


Modulgruppen


Toolboxes und Workshops (34 ECTS)

Zum einen dienen diese Toolboxes der praktischen Erweiterung der eigenen performativen Mittel und Fähigkeiten. Hier wird die Arbeit mit dem eigenen Körper, der eigenen Stimme und grundlegenden darstellerischen Kompetenzen vermittelt. Workshops in den Bereichen Tanz, Bewegung, Stimme oder Performance gehören ebenso in diese Gruppe, wie die künstlerische Auseinandersetzung mit Raum und Klang.  Weitere Module befassen sich mit der darstellerisch-inszenatorischen Arbeit aus dem Blickwinkel von Theorie, Organisation, Projektmanagement, Technik, Gesellschaft und Forschung. Geleitet werden die Toolboxen und Workshops von versierten Dozierenden aus der Theorie und der künstlerischen Praxis.


Projekte (20 ECTS)

Im Verlauf ihres Studiums erarbeiten die Studierenden unter der Leitung von renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus der performativen Praxis ein gemeinsames Projekt. Dabei geht es darum  deren Arbeitsweise kennen zu lernen und praktisch zu erproben. Die Arbeitsergebnisse werden öffentlich präsentiert.


Produktion (36 ECTS)

Die Modulgruppe Produktion umfasst die Module, in denen die Studierenden individuell an ihren künstlerischen Schwerpunkten arbeiten. Sie ist somit der zentrale Bestandteil des Studiums. Die Studierenden arbeiten in eigener Verantwortung und werden von Mentorinnen und Mentoren begleitet. Die Auswahl der Mentorinnen erfolgt dabei gemeinsam mit den Studierenden.

Die Master-Thesis als grösste Eigenarbeit ist ebenfalls Teil dieser Modulgruppe und gleichzeitig Abschluss des Studiums. Sie setzt sich aus drei Teilen zusammen: MA-Thesis Konzept (schriftlich), MA-Thesis Projekt (praktisch) und MA-Thesis Auswertung (schriftlich). Mit der Durchführung der MA-Thesis weisen die Studierenden nach, dass sie in der Lage sind, performative Projekte auf künstlerischer und organisatorischer Ebene eigenverantwortlich initiieren, planen, durchführen und evaluieren zu können.


 

Transdisziplinarität

Der Master Theater ist ein Studienprogramm des Fachbereichs Oper/Theater der HKB. Mit ihrem dezidierten transdisziplinären Profil fördert die Hochschule die Zusammenarbeit von Studierenden und Dozierenden aus den Bereichen Theater, Musik, Design, Kunst, Literatur und Konservierung/Restaurierung.

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