CAS Kulturelle Bildung

Kreativität ermöglichen ab der frühen Kindheit

 

Kreativität wird heute in vielen Bereichen gefordert: Kreativität ist eine zentrale Kompetenz für die Gestaltung des eigenen Lebens und für die Lösung von Herausforderungen. Kreative Kompetenz stärkt Resilienz. Für Chancengleichheit braucht sie Förderung – und zwar von Anfang an.

 

Im CAS Kulturelle Bildung können Sie Ihre eigene Kreativität entfalten und lustvoll weiterentwickeln. Sie reflektieren Ihre eigenen kreativen Prozesse. Dadurch lernen Sie, wie Sie ästhetische Erfahrungen von Kindern mit und in den Künsten anregen und begleiten können. Sie erfahren, wie kreative Lernprozesse die kindliche Sprachentwicklung unterstützen. Und Sie erleben, wie Kulturelle Teilhabe durch Ko-Konstruktion gelingt.

 

Im berufsbegleitenden CAS Kulturelle Bildung erarbeiten Sie sich die kulturpädagogische Qualifikation für Ihre Arbeit im Frühbereich – oder die frühpädagogische Qualifikation für Ihre Arbeit im kulturellen Bereich.


Aktuell

Hallo Lapurla! Die nationale Initiative Lapurla schafft kreative Freiräume für die Jüngsten. Kinder von 0 bis 4 Jahren entdecken Kulturinstitutionen als vielfältige Sinneswelten, gemeinsam mit ihren Bezugspersonen. Weitere Informationen

Informationen

Zielpublikum

  • Leitungs-, Betreuungs- und Erziehungspersonen öffentlicher und privater Einrichtungen für Kinder von 0–6 Jahren (Kindertagesstätten, Spielgruppen, Freizeitanlagen, Horte, Kindergärten, Kinderheime, soziale Einrichtungen usw.)
  • SonderpädagogInnen, SozialarbeiterInnen
  • 
LogopädInnen, ErgotherapeutInnen und andere Fachkräfte, die im Früh- und Vorschulbereich tätig sind
  • MuseumspädagogInnen und KulturvermittlerInnen
  • Kunstschaffende

 

Dauer und Umfang

Der CAS Kulturelle Bildung dauert zehn Monate (September–Juni) und umfasst 12 ECTS. Ein ECTS entspricht einer Arbeitszeit von 30 Stunden. Das Studium umfasst 16 Tage Kontaktunterricht, Selbststudium, Kollegiale Hospitationen sowie die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines eigenen Praxisprojekts. Der Kontaktunterricht findet mehrheitlich freitags und samstags an der HKB-Fellerstrasse in Bern-Bümpliz statt.
Nach Absprache mit der Studienleitung besteht die Möglichkeit, max. 3 Kurstage einzeln zu besuchen.

Studiendaten 2018/19

Studiendaten 2019/20

 

Besondere Termine

Mitarbeit an einem Angebot für Familien im Rahmen der Museumsnacht Bern und Teilnahme an zwei Dialogveranstaltungen im Rahmen der nationalen Initiative «Lapurla – Kinder folgen ihrer Neugier» (Kooperation zwischen HKB und Migros-Kulturprozent). Bei Interesse Mitwirkung bei HKB geht an Land.

 

Studienorte
Hochschule der Künste Bern HKB, Fellerstrasse 11, 3027 Bern
HKB-Rhythmik, Jakob Rosius Strasse 16, 2502 Biel
Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstrasse 2, 8090 Zürich
Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Georgengasse 6, 8006 Zürich

 

Unterrichtssprache

Deutsch

 

Zulassung

Berufserfahrung mit Kindern im Alter zwischen 0 und 6 Jahren und/oder künstlerische Qualifikation und/oder Berufserfahrung in der Kunst- und Kulturvermittlung. Der Bewerbung sind ein Lebenslauf und ein Motivationsschreiben beizulegen, zur Eignungsabklärung findet ein Aufnahmegespräch statt. Es können maximal 12 Studienplätze vergeben werden, die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

 

Abschluss
Certificate of Advanced Studies BFH Kulturelle Bildung – Kreativität ermöglichen ab der frühen Kindheit

 

Kosten

Studiengebühr CHF 5'180.– (inkl. Fokuspublikation "Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe") plus CHF 250.– Anmeldegebühr. Kosten für den Besuch einzelner Kurstage: CHF 325.– pro Kurstag. Spesen und Reisekosten gehen zulasten der Teilnehmenden. Die Gebühren sind steuerlich absetzbar. Wir beraten Sie gerne betreffend Ratenzahlungen und Stipendien.


Ausgangslage

Der CAS Kulturelle Bildung will einen wichtigen Beitrag leisten zur Einlösung folgender Forderungen:

Ziele und Aufbau

Ziele

Sie erarbeiten sich vielfältige künstlerische Ausdrucksformen und integrieren diese in Ihr pädagogisches Handeln. Damit schaffen Sie eine anregende Umgebung, in dem sich Kinder ab Geburt in ihrer individuellen Kreativität entfalten und aktiv am kulturellen Umfeld teilhaben.

 

Sensibilisiert auf kreativitätsfördernde und -hemmende Faktoren sind Sie in der Lage, Kinder in ihren individuellen Lern- und Entwicklungsprozessen altersgerecht zu begleiten. Sie schaffen Freiräume für ästhetische Erfahrungen durch vielfältige Methoden, Materialien, Mittel und Medien. Durch gezieltes Beobachten und Dokumentieren kreativer Prozesse machen Sie wichtige Lern- und Entwicklungsschritte gegenüber FachkollegInnen, Eltern und Vorgesetzten nachvollziehbar.

 

Mithilfe der erworbenen theoriebasierten Kenntnisse schaffen Sie Akzeptanz für ein umfassendes Bildungsverständnis. Sie initiieren niederschwellige Formate, in denen Kinder und Erwachsene gemeinsam sinnlich entdecken, erforschen und experimentieren können.

 

Aufbau

Kontaktunterricht

Der Studiengang beinhaltet 16 Präsenztage:

  • 4 zweitägige Blockveranstaltungen (jeweils Freitag & Samstag, 9.15–17 Uhr)
  • 3 Einzeltage (Freitag, 9.15–17 Uhr)
  • 1 Intensivwoche (Montag bis Freitag, 9.15–17 Uhr)

 

Selbststudium
Sie vertiefen im Selbststudium theoretisch und praktisch selbst gewählte Schwerpunktthemen aus Modul 1 und 2, die für Sie persönlich und für Ihr Praxisfeld relevant sind. Dazu gehören die Weiterentwicklung Ihrer künstlerischen Kompetenzen, gegenseitige Praxisbesuche unter den Teilnehmenden (kollegiale Hospitation) sowie die aktive Teilnahme am kulturellen Leben (bspw. Museums-, Ausstellungs-, Theaterbesuche, Teilnahme und Mitwirkung an kulturellen Anlässen innerhalb des Praxisfeldes usw.).

 

Praxistransfer
Mitwirkung an Kulturformaten
Sie haben die Chance, im Rahmen von Kulturformaten (Museumsnacht Bern, HKB geht an Land) mitzuwirken und damit spannende Praxiserfahrungen zu sammeln.

Zugang zu Vernetzungs- und Dialoganlässen
Das Studium verschafft Ihnen Zugang zu wichtigen Netzwerken einer sich bildenden Community von Fach- Praxis- und Förderpartnern an neu entstehenden Schnittstellen zwischen Kultur- und Sozialbereich.

 

Modul 1: Theoriebasierte Grundlagen (Sep–Dez)
Die mit einem* gekennzeichneten Kurstage können einzeln besucht werden (beschränkte Platzzahl). Bei Interesse nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit der Studienleitung auf.

  • Kick-Off CAS | Einführung in die ästhetische kulturelle Bildung
  • Kleinkinder begleitend fördern. Grundhaltung und Ziele frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung entlang des Orientierungsrahmens*
  • Kreativität als Lebensgestaltungs- und Problemlösungskompetenz*   
  • Kreative Prozesse anregen, begleiten, dokumentieren, reflektieren und kommunizieren*
  • Das Bilderbuch als Inspirationsquelle für kreative Prozesse
  • Medienpädagogik in der Elementarbildung & Medienbasierte Projektarbeit mit Kindern
  • Explorative Forschungsräume I: Erwachsene und Kleinkinder erforschen gemeinsam das Kunstmuseum
  • Explorative Forschungsräume II: kreatives Ko-Konstruieren von Erwachsenen mit Kleinkindern*

 

Modul 2: Praktische Grundlagen

  • Intensivwoche «Vom Eindruck zum Ausdruck» (Januar)
    • Auf Spurensuche: Experimente mit vielfältigen bildnerischen Methoden & Mitteln
    • Von der Fläche in den Raum: Ästhetisches Material als Inspirationsquelle
    • Von analog bis digital, oder: vom Suchen & Sammeln zum Ordnen & Sortieren hin zum Verändern & Verfremden
    • Bewegende Klänge, Töne und Geräusche
    • Darstellendes Spiel: Geschichten erfinden, entwickeln und spielen mittels Licht/Schatten, Figuren oder Schwarzlicht
  • Präsentationen und Austausch eigene praktische Arbeit (März)
  • Mit Kleinkindern die Natur entdecken und erforschen (Mai)

 

Modul 3: Netzwerken, Austausch & Reflexion

 

Modul 4: Praxistransfer

  • Museumsnacht Bern, in Kooperation mit Studierenden der HKB (März)
  • Optional: HKB geht an Land, in Kooperation mit Studierenden der HKB (nach Vereinbarung)
  • Eigenes Praxisprojekt planen, durchführen und evaluieren (Feb–Mai)
  • Präsentation Praxisprojekt (Juni)

Dozierende

Leitung
Karin Kraus

 

Dozierende, Referierende und Gäste 2018/19
Andreas Bächli | NAM Performance Theater

Prof. Dr. Daniela Braun | Hochschule Koblenz
Alexandra Britschgi | Sonnwendlig
Anina Büschlen | Kunstmuseum Bern
Carolin Fedier | Programm Bildung und Kultur, Erziehungsdirektion Kt. Bern
Andrea Ferretti | Hochschule der Künste Bern HKB
Barbara Jakob | Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM

Nina Knecht | Verein PRIMA

Karin Kraus | Hochschule der Künste Bern HKB
Stefanie Langenegger | Kita mikado Bern
Dr. Jessica Schnelle | Migros-Kulturprozent, Direktion Kultur und Soziales, Abteilung Soziales

Heidi Simoni | Marie Meierhofer Institut für das Kind

Michael Studer | NAM Performance Theater

Friederike Tilemann | PH Zürich
Marius Tschirky | Sonnwendlig, Marius und die Jagdkapelle

Impressionen

Suche

Termine und Anmeldung

Anmeldeschluss: 30. Mai 2019

Studienbeginn: 6. September 2019

Studienende: 27. Juni 2020

Kontakt

Studienleiterin
CAS Kulturelle Bildung

Karin Kraus

T +41 31 848 38 47 (Mo & Do)

E-Mail

 

Sekretariat Weiterbildung

Hochschule der Künste Bern


Fellerstrasse 11


3027 Bern
     
T +41 31 848 38 15

E-Mail

Standorte & Lagepläne

Downloads

 

Fokuspublikation "Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!"

Sie können die Fokuspublikation auch als Broschüre mit Umschlagposter bestellen unter fokuspublikation.ch.

 

Synthesen zur Fokuspublikation:

Deutsch

Französisch

Italienisch

 

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