Neuland

Ein Grundlagenprojekt zur künstlerischen Forschung

 

Das Projekt untersuchte die Möglichkeiten der «künstlerischen Forschung» und fragte nach den Bedingungen, unter denen künstlerische Produktionen als Forschung betrachtet werden können.

 

Dazu wurde erstens eine «Galerie» mit Anschauungsbeispielen für künstlerische Forschung aus den verschiedenen Disziplinen zusammengestellt. Der Schwerpunkt lag dabei auf historischen Kunstwerken, verbunden mit dem Versuch, nicht mehr nur Konzepte von «der» Forschung und «der» Kunst zu verknüpfen, sondern konkret künstlerisch interessante Werke mit dem Anspruch von Forschung abzugleichen.

 

Zweitens erfolgte eine Studie zu Doktoratsprogrammen in den Künsten in Europa und Übersee mit dem Fokus auf der Stellung des künstlerischen Werks innerhalb der Promotion. Und drittens wurde ein Grundlagentext verfasst, der eine weitere Präzisierung zu leisten versucht in dem Bemühen, Kunst als Forschung konkret zu beschreiben.

 

Die Beispielgalerie wurde international an verschiedenen Konferenzen präsentiert. So fand eine Ausstellung unter dem Titel «Art as Research» in der Villa Elisabeth Berlin (Juni 2008) statt, und ein «Journal of Artistic Research» (JAR) steht unmittelbar vor der Gründung, in dessen Konzipierung wesentliche Elemente des Projekts einfliessen werden.

 

Bild:

Beispiel Otto Neurath: «Isotype» (International System of Typographic

Picture Education), auch: Wiener Methode der Bildstatistik (ca. 1920 –1940)

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ORGANISATION

Projektleitung:

Florian Dombois

Yeboaa Ofosu

 

Mitarbeit:

Claudia Mareis

Hans Rudolf Reust

Arne Scheuermann

Andreas Stahl

Claude Lichtenstein

Edu Haubensak

Silvie von Kaenel

Nicola Müllerschön

 

Finanzierung:

Berner Fachhochschule, BFH

 

Laufzeit:

2007–2008