Profile + Values

Highly individualised tuition and research strength: As Switzerland’s first transdisciplinary university of the arts, the Bern University of the Arts (HKB) offers a diverse study programme in the divisions of Music, Design and Fine Arts, Conservation and Restoration, Theatre and Literature.

The HKB enables its students to enjoy a top-class education extending over all three academic levels up to a doctoral programme (in collaboration with the University of Bern) and attaches importance to tuition that takes account of the changing nature of the professional world. An outstanding infrastructure, orientation to the latest artistic and scientific developments, innovative teaching methods, a manageable size with a familial atmosphere together with its location in the cultural cities of Bern and Biel contribute to the unique nature of the Bern University of the Arts.

Guidelines

What is important to us

Our prime concern is to successfully educate our students. It is through interaction with them that we shape HKB. High calibre of students, not high quantity, is our priority. We want students who, through their experimentation and gained skills, and through their successes and failures, will become the most perceptive, creative personalities.

Hochschulentwicklungsplan

Die HKB nimmt die Gestaltung ihrer Zukunft aktiv in die Hände. Mit dem Hochschulentwicklungsplan publiziert sie die strategischen Eck­werte ihrer Entwicklung bis ins Jahr 2020. Sie schärft damit ihr Profil und positioniert sich aktiv in der Schweizer Landschaft der Kunsthochschulen. Die Publikation erschien zugleich als Abschluss des HKB-Jubiläumsjahres. Vor zehn Jahren wurde die HKB gegründet und hat seither eine dynamische Entwicklung durchlaufen. Auf ihren bestehenden Stärken aufbauend, wurde mit dem Hochschulentwicklungsplan nun ein Entwicklungspanorama für die nächsten Jahre definiert.

Innerhalb des Strategieprozesses «Stärken schärfen», der im Frühjahr 2012 gestartet wurde, ist der Hochschulentwicklungsplan ein Meilenstein. In einem umfangreichen Mitwirkungsprozess haben alle Anspruchsgruppen der HKB ihre Perspektiven und Beiträge erarbeitet und eingebracht. Von der Departementsleitung wurden sie zu Leitideen, zu Entwicklungs- und Teilzielen verdichtet.

Organisation

The university is governed by the Director, who presides over the Directorate and the university's Governing Body. This consists of the Heads of the various Divisions and the responsible persons for the Y Institute as well as research and administration. The teachers are also represented in the Governing Body. This is structured into various commissions and work groups addressing issues such as the development of quality, communication, research or internal further education. The HKB is supported by an Advisory Board of personalities from politics, culture and the economy, which pursues the development of the university and links it to its environment.

Board + Beirat der HKB

Der Beirat der HKB ist ein dauerhaft bestehendes Gremium und steht dem Direktor oder der Direktorin mit beratender Funktion zur Seite. Er berät und unterstützt die Direktorin oder den Direktor in strategischen, kultur- und hochschulpolitischen Fragen, gibt Impulse für die Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung aus externer Perspektive, fördert das Bewusstsein für Anliegen der HKB in der Öffentlichkeit und unterstützt die HKB bei der Interessenvertretung gegenüber Dritten. Der Beirat konstituiert sich selbst und arbeitet ehrenamtlich.

Carola Ertle Ketterer

Carola Ertle Ketterer lebt seit 1985 im Stadtteil VI in Bümpliz.

Mit der Steuergruppe Kunstachse (Präsidentin), einem Projekt zur Bereicherung des kulturellen Lebens im Berner Stadtteil Bümpliz-Bethlehem wird die Quartierkunsthalle CabaneB betrieben, u.a. gemeinsam mit der HKB. 

Carola Ertle Ketterer ist Initiantin und Betreiberin der videokunst.ch AG. Videokunst.ch zeigt alle sechs Wochen ein neues Werk im Showroom im PROGR - Zentrum für Kulturproduktion in Berns Innenstadt und im Videofenster in der Bibliothek Bienzgut in Bümpliz.

Sie ist Vorstandsmitglied von OVRA Archives, einem Projekt zur Förderung, Vermittlung und Vernetzung von professionellen Kunstschaffenden durch die Archivierung ihres Werkes.

Als Initiantin der Berner Kulturkonferenz setzt sie sich für die freie Szene bei der Berner Kulturstrategie ein.

Mit ihrer Tätigkeit im Treuhandbüro TIS GmbH hat sie beispielsweise mit Künstlerateliers, der ART-Nachlassstiftung, Wohnbaugenossenschaften und einer autofreien Siedlung zu tun.

Seit 2004 ist Carola Ertle Ketterer Beiratsmitglied der HKB und seit 2010 Präsidentin des Gremiums.

Adrian Marthaler

Adrian Marthaler war über dreissig Jahre beim Schweizer Fernsehen in fast allen Sparten des Fernsehens tätig: Unterhaltung, Dramatik, Sport und Information. Später wurde er Redakteur und Regisseur in der Redaktion «Musik, Tanz & Theater», anschliessend Programmdirektor und Abteilungsleiter Kultur. Als Fernsehregisseur realisierte er über fünfzig Musikfilme, von denen viele mit namhaften Filmpreisen ausgezeichnet wurden. Er entwickelte gemeinsam mit Armin Brunner einen neuen Stil für die Umsetzung von Musik am Fernsehen. 

1998/99 war er Kulturbeauftragter des neuen «Kultur- und Kongresszentrums Luzern». 

Für die Generaldirektion der SRG betreute er verschiedene Mandate im Bereich der Kultur- und Filmpolitik. 

Seit 2014 ist er Direktor des Studiengangs «Executive Master in Arts Administration» an der Universität Zürich. Seit 2013 ist Adrian Marthaler Beiratsmitglied der HKB.

Dominique Folletête

Rechtsanwalt, wohnhaft in Bremgarten bei Bern.

Nach Abschluss seines Studiums als Rechtsanwalt hat Folletête eine Banklaufbahn eingeschlagen, die er 2003 als Geschäftsleitungs-Mitglied einer Schweizer Grossbank beendet hat. 

Anschliessend hat er sich politisch in der Region Bern-Mittelland als Gemeindepräsident seiner Wohngemeinde sowie als Geschäftsleitungs-Präsident der Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM (Stadt Bern + 84 Gemeinden) engagiert. Dabei hat er ein weitläufiges Netzwerk von Exekutivpolitikern aus der Stadt Bern, den Agglomerationsgemeinden, dem Kanton und der Eidgenossenschaft erworben. 

Heute liegt sein Fokus auf der Kulturpolitik in der Region Bern, u.a. als Delegierter der RKBM im Stiftungsrat Konzert Theater Bern. Seit 20154 ist Dominique Folletête Beiratsmitglied der HKB.

Jacqueline Strauss

Seit 2010 ist Jaqueline Strauss Direktorin des Museums für Kommunikation in Bern. 

Davor leitete Strauss die Kulturförderung beim Kanton Bern. In dieser Position war sie unter anderem verantwortlich für die Kulturstrategie des Kantons Bern, vertrat den Kanton in den strategischen Gremien kultureller Institutionen aller Sparten und initiierte Projekte zur Kulturvermittlung. 

Von 1998 - 2006 war Strauss Kulturbeauftragte der Stadt Thun und für die Bereiche Kulturförderung, Kunstmuseum, Regionalbibliothek sowie Stadtsäle verantwortlich. Zudem präsidierte sie von 2003 - 2006 die Konferenz der Schweizer Städte für Kulturfragen. 

Von 1993 - 1998 war sie Betriebsleiterin des Kultur- und Quartierzentrums Villa Bernau in Wabern bei Bern.

Strauss studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Bern und erwarb danach den Master of Advanced Studies in Kulturmanagement in Basel. Seit 2013 ist Jaqueline Strauss Beiratsmitglied der HKB.

Dr. Rudolf Gerber

Rudolf Gerber, geboren 1951, ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Er ist promovierter Volkswirtschafter der Universität St. Gallen. 

Zwischen 1993 und 2006 war Rudolf Gerber Generalsekretär der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern. Von 2006 bis 2013 war er Rektor der Berner Fachhochschule. Seit 2015 ist Rudolf Gerber Beiratsmitglied der HKB.

Jürg Halter

1980 in Bern erschienen, wo er meistens lebt. Jürg Halter ist Dichter und Performancekünstler. Er studierte Bildende Künste an der HKB und gehört heute zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation. 

Zwischen 2005 und 2007 hat Halter mehrere Gedichtbände, ein Spoken-Word-Hörbuch und ein Text-Bilder-Buch (zusammen mit den Künstlerzwillingen Huber.Huber) veröffentlicht. 

Er erhielt bereits mehrere Auszeichungen und Aufenthaltsstipendien. Zudem trat er an zahlreichen internationalen Literaturfestivals auf und veranstaltete eigene Theater-Performance-Reihen. Als Dichter und Performer arbeitet er mit unterschiedlichen Musikern in ganze Europa.

Unter dem Namen Kutti MC war Halter als Mundart-Rapper und Sprechsänger bekannt (kuttimc.ch). Anfang 2015 verkündete Halter das Ende von Kutti MC.

Seine neueste Reihe „Die Gegenaufklärung“ lief im Herbst 2015 bei KonzertTheaterBern an.

Seit 2013 ist Jürg Halter Beiratsmitglied der HKB.

Equality

Joachim looks after his daughter on Tuesdays and Fridays. Catherine wants to be a composer. Manuela is a commuter. Elisabeth exhibits her work. Fabio works in a call centre until midnight. Veronika is doing a second education. Seth is learning German. David is considering to change his degree programme. Roman is living with his parents. Lea plays jazz. Annika is restructuring her life.

The HKB aims to provide excellent conditions for students and employees. To ensure sustainable high quality work, we work to create equal opportunities. Our goal is not merely to accept more men into the degree programme Fine Arts and more women into Jazz. We also regard measures to facilitate the combination of studies, paid work and family life as an integral part of providing equal opportunities, as well as the inclusion of gender-oriented perspectives into teaching and research. Together with students, employees and members of the governing board, we address questions such as the following:

  • A leadership position is advertised. No women have applied. 
  • Part-time study: is this possible at HKB?
  • What does gender compentence mean?
  • How does motherhood/pregnancy leave work? 
  • We need more men in our degree programme.
  • I would like to integrate the gender dimension into my teaching more.
  • How can I avoid gender-specific inequality in the evaluation of pieces of work?
  • A teacher is becoming too intimate. What can I do?

The equality officer is responsible for the pursuit of equal opportunities for men and women at the HKB. According to the equality regulations and together with the responsible persons, she develops measures to promote equality that are appropriate to the various different departments and degree programmes.

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Kultur inklusiv

Wer ist eigentlich behindert? BIN ich behindert oder WERDE ich behindert? Eine Behinderung entsteht aus der Wechselwirkung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren, welche die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren.

Teilhabe und Inklusion sind die aktuellen Themen in der Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung. Seit der Debatte über die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2014 auch durch die Schweiz ratifiziert wurde, rücken die beiden Paradigmen in den Fokus der politischen Diskussion.

Die HKB, mit all ihren Mitarbeitenden und Studierenden, lebt eine inklusive Kultur. Die üblichen Aufnahmekriterien vorausgesetzt, dürfen körperliche oder psychische Beeinträchtigungen sowie chronische Krankheiten kein Hemmnis für ein Studium oder eine Anstellung sein. Seit April 2016 ist die HKB Trägerin des Labels Kultur inklusiv.

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Logo des Labels Kultur inklusiv

Die Zugänglichkeit von kulturellen Angeboten soll zur Selbstverständlichkeit für alle Menschen werden – für Menschen mit und ohne Behinderungen. Dafür steht das Pilotprojekt des Labels Kultur inklusiv. Es setzt sich zum Ziel, ganzheitliche kulturelle Teilhabe zu fördern und Kulturinstitutionen auf ihrem Weg zur inklusiven Zugänglichkeit zu unterstützen. Vierzehn Kulturinstitutionen aller Grössen und Sparten aus dem Kanton Bern konnten für das Label gewonnen werden. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Label begibt sich die HKB als Kulturinstitutionen mit Vorreiterrolle auf den Weg zur nachhaltig hindernisfreien Zugänglichkeit ihrer Kulturangebote.

Lehre

Wir möchten allen Studierenden die Möglichkeit bieten, im Verlauf ihres Studiums mit Kunstschaffenden in Kontakt zu kommen, die eine Behinderung haben, um eine Sensibilisierung für das Thema zu wecken. Inhaltlich findet in der Lehre eine Reflexion über den Themenbereich der kulturellen Teilhabe statt, wobei die Fachbereichs- und Studienleitungen sowie die Dozierenden bei Bedarf auf das Know-how und die Kontakte des Beauftragen für Chancengleichheit zurückgreifen können. Spezifische Leistungsausgleiche erlauben es Studierenden mit einer Behinderung, die aus der Behinderung resultierenden Nachteile auszugleichen und somit gleichberechtigt zu studieren.

Forschung

In regelmässigem Austausch mit dem Beauftragten für Chancengleichheit identifizieren die Forschungsleitung und die Leitenden der Forschungsschwerpunkte mögliche Themen im Bereich Inklusion. Es werden Kollaborationen mit internen und externen Partnern sowie praktische Anwendungen an der HKB angestrebt. Die Forschungsresultate werden einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Weiterbildung

In der Weiterbildung wird eine stärkere Verankerung der Inklusionsthematik angestrebt, indem der Beauftragte für Chancengleichheit beim Aufbau neuer und bei der Überarbeitung bestehender Angebote einbezogen wird. Die Sensibilisierung von HKB-Mitarbeitenden für die Thematik erfolgt u.a. über interne Weiterbildungsangebote.

Technische und personelle Unterstützung

Die HKB unterstützt Studierende und Mitarbeitende mit einer Behinderung mit notwendigen technischen Hilfsmitteln.

Zugänglichkeit der Gebäude und Räumlichkeiten an der HKB

Bei Neu- oder Umbauten verbessert die HKB die Zugänglichkeit ihrer Standorte, zusätzlich werden Optimierungsmassnahmen im Rahmen des ordentlichen Unterhaltes angestrebt.

Arbeiten an der HKB

Um die Anstellung von Mitarbeitenden mit einer Behinderung zu fördern, sensibilisiert die HKB ihre HR-Mitarbeitenden und die Vorgesetzten auf das Thema. Bei Stellenausschreibungen werden auch geeignete Multiplikatoren wie Behindertenverbände genutzt. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerber/innen mit einer Behinderung nach Möglichkeit bevorzugt behandelt.

Kommunikation

Auf der HKB-Website werden periodisch relevante Informationen und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Inklusion veröffentlicht. Sowohl PDF-Dokumente als auch, durch Transkriptionen und Untertitel, ausgesuchte Video- und Audio-Inhalte werden barrierefrei gemacht. Der interne Leitfaden für die sprachliche Gleichstellung wird um Regeln und Tipps für die sprachliche Inklusion von Behinderten erweitert. Die Vernetzung mit den anderen Labelpartnern von Kultur inklusiv, dem Netzwerk Studium und Behinderung sowie weiteren inklusiven Institutionen wird weiter ausgebaut.

Qualitätsmanagement

Die HKB ist in Lehre und Forschung höchster Qualität verpflichtet. Dies formuliert sie in ihrem Leitbild deutlich. Dieser Anspruch an die künstlerischen, fachlichen, methodisch-didaktischen und kommunikativen Qualitäten prägt den ganzen Hochschulbetrieb. Qualitätssicherung und -entwicklung ist eine Aufgabe, in die alle Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden involviert sind.

Die Qualitätsbeauftragte und die Arbeitsgruppe Qualität (AGQ) befassen sich mit der Methode oder Systematik, wie Qualität an der HKB gemessen, beurteilt und letztlich gefördert werden soll. Die Indikatoren und Ergebnisse zur Qualität von Lehre, Forschung und Dienstleistung sind einer von vielen Wegen, nach innen und aussen aufzuzeigen, worin die Stärken liegen und in welchen Bereichen Verbesserungen erforderlich sind. Dabei ist die Evaluation der Lehre ein wichtiges Kernelement. 

In diesem kontinuierlichen Entwicklungsprozess orientiert sich die BFH/HKB am  Organisationsentwicklungsmodell der European Foundation for Quality Management (EFQM).

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