Profil + Werte

Hoch individualisierte Lehre und starke Forschung: Als erste transdisziplinäre Kunsthochschule der Schweiz bietet die Hochschule der Künste Bern HKB ein vielfältiges Studienangebot in den Fachbereichen Musik, Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, Theater sowie Literatur.

Die HKB ermöglicht ihren Studierenden eine über alle drei akademischen Bildungsstufen führende Ausbildung bis hin zum Doktoratsprogramm (in Zusammenarbeit mit der Universität Bern) und legt Wert auf eine Lehre, die den Wandel der Berufswelt berücksichtigt. Ausgezeichnete Infrastruktur, Orientierung an neuesten künstlerischen und wissenschaftlichen Entwicklungen, innovative Lehrformen, eine überschaubare Grösse mit familiärer Atmosphäre sowie die Lage in den Kulturstädten Bern und Biel tragen zur Einzigartigkeit der Hochschule der Künste Bern bei.

Leitsätze

Was uns wichtig ist

Die Leitsätze der HKB sind programmatisches Statement und Visitenkarte zugleich. Ganz am Anfang stehen die Studierenden und ihre Bedürfnisse. Unprätentiös und eigenwillig zeigen die Leitsätze auf, dass die HKB in dreizehn Jahren selbstbewusst und erwachsen geworden ist. «Was uns wichtig ist» wurde von einer Arbeitsgruppe erarbeitet, die Mitarbeitende und Dozierende unterschiedlicher Bereiche repräsentiert. Anregungen erhielt die Arbeitsgruppe durch Diskussionen mit der Departementsleitung, aus Workshops mit dem Führungspersonal der HKB und an der Departementskonferenz von Oktober 2015. «Was uns wichtig ist» ersetzt im April 2016 das Leitbild der HKB aus dem Jahr 2007.

Weichen stellen

Die HKB nimmt die Herausforderungen der Zukunft an. Eine Vision, sechs Entwicklungsziele und dazu gehörende Massnahmen zur Umsetzung skizzieren das Koordinatensystem, in dem sich unsere Hochschule in den kommenden fünf Jahren weiterentwickeln will.

Dabei muss die Hochschulentwicklung 2025 als dynamischer und offener Prozess verstanden werden; denn angesichts einer sich stets beschleunigenden Welt müssen wir auch weiterhin in der Lage sein, zum Wohle unserer Studierenden Impulse von aussen aufzunehmen und unsere Lehr- und Forschungsinhalte sowie Strukturen anzupassen. Somit kommt den Entwicklungszielen die Rolle inhaltlicher Gravitationszentren zu, um deren Kern sich Veränderungsprozesse initiieren lassen. Dies mit der Absicht, den Studierenden der HKB eine zeitgemässe gestalterische oder künstlerische Ausbildung unter sich stets verändernden Rahmenbedingungen anbieten zu können.

Organisation

Die Hochschule wird vom Direktor geleitet. Er präsidiert die Direktion und die Departementsleitung. Diese setzt sich zusammen aus den Fachbereichsleitern, Fachbereichsleiterinnen und den Verantwortlichen für das Y, für die Forschung und für die Verwaltung. Auch die Dozierenden sind in der Schulleitung vertreten. Verschiedene Kommissionen und Arbeitsgruppen nehmen Querschnittaufgaben wie Qualitätsentwicklung, Kommunikation, Forschung oder interne Weiterbildung wahr. Der HKB steht ein Beirat aus Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft zur Seite. Er begleitet die Hochschulentwicklung und verbindet die Hochschule mit ihrem Umfeld.

Departementsleitung und Beirat der HKB

Der Beirat der HKB ist ein dauerhaft bestehendes Gremium und steht dem Direktor oder der Direktorin mit beratender Funktion zur Seite. Er berät und unterstützt die Direktorin oder den Direktor in strategischen, kultur- und hochschulpolitischen Fragen, gibt Impulse für die Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung aus externer Perspektive, fördert das Bewusstsein für Anliegen der HKB in der Öffentlichkeit und unterstützt die HKB bei der Interessenvertretung gegenüber Dritten. Der Beirat konstituiert sich selbst und arbeitet ehrenamtlich.

Carola Ertle Ketterer

Carola Ertle Ketterer lebt seit 1985 im Stadtteil VI in Bümpliz.

Mit der Steuergruppe Kunstachse (Präsidentin), einem Projekt zur Bereicherung des kulturellen Lebens im Berner Stadtteil Bümpliz-Bethlehem wird die Quartierkunsthalle CabaneB betrieben, u.a. gemeinsam mit der HKB. 

Carola Ertle Ketterer ist Initiantin und Betreiberin der videokunst.ch AG. Videokunst.ch zeigt alle sechs Wochen ein neues Werk im Showroom im PROGR - Zentrum für Kulturproduktion in Berns Innenstadt und im Videofenster in der Bibliothek Bienzgut in Bümpliz.

Sie ist Vorstandsmitglied von OVRA Archives, einem Projekt zur Förderung, Vermittlung und Vernetzung von professionellen Kunstschaffenden durch die Archivierung ihres Werkes.

Als Initiantin der Berner Kulturkonferenz setzt sie sich für die freie Szene bei der Berner Kulturstrategie ein.

Mit ihrer Tätigkeit im Treuhandbüro TIS GmbH hat sie beispielsweise mit Künstlerateliers, der ART-Nachlassstiftung, Wohnbaugenossenschaften und einer autofreien Siedlung zu tun.

Seit 2004 ist Carola Ertle Ketterer Beiratsmitglied der HKB und seit 2010 Präsidentin des Gremiums.

Adrian Marthaler

Adrian Marthaler war über dreissig Jahre beim Schweizer Fernsehen in fast allen Sparten des Fernsehens tätig: Unterhaltung, Dramatik, Sport und Information. Später wurde er Redakteur und Regisseur in der Redaktion «Musik, Tanz & Theater», anschliessend Programmdirektor und Abteilungsleiter Kultur. Als Fernsehregisseur realisierte er über fünfzig Musikfilme, von denen viele mit namhaften Filmpreisen ausgezeichnet wurden. Er entwickelte gemeinsam mit Armin Brunner einen neuen Stil für die Umsetzung von Musik am Fernsehen. 

1998/99 war er Kulturbeauftragter des neuen «Kultur- und Kongresszentrums Luzern». 

Für die Generaldirektion der SRG betreute er verschiedene Mandate im Bereich der Kultur- und Filmpolitik. 

Seit 2014 ist er Direktor des Studiengangs «Executive Master in Arts Administration» an der Universität Zürich. Seit 2013 ist Adrian Marthaler Beiratsmitglied der HKB.

Bernhard Pulver

Alt Regierungsrat und Erziehungsdirektor

Bernhard Pulver ist seit 2019 Verwaltungsratspräsident der Insel Gruppe und seit 2020 Honorarprofessor für «politische Steuerung» an der Universität Bern.
 
Er war von 2006 bis 2018 Regierungsrat im Kanton Bern hat als Bildungs- und Kulturdirektor während dieser Zeit die Kulturpolitik des Kantons geprägt, namentlich mit den ersten beiden Kulturstrategien des Kantons und einer Totalrevision des kantonalen Kulturförderungsgesetzes. In seiner Zeit wurde unter anderem die Kulturvermittlung gestärkt und das Programm «Bildung und Kultur» lanciert, welches namentlich mittels «Kulturgutscheinen» kulturelle Aktivitäten in den Schulen fördert.
 
Seit 2020 ist Bernhard Pulver Präsident des Stiftungsrates des Museums Franz Gertsch in Burgdorf.
 
Bernhard Pulver ist in Bern aufgewachsen. Er war von 1987 – 1995 erster Generalsekretär der Grünen Partei der Schweiz. Er hat in Neuenburg und Strassburg Recht studiert und zum Thema «Diskriminierungsverbot» promoviert.

Jacqueline Strauss

Seit 2010 ist Jaqueline Strauss Direktorin des Museums für Kommunikation in Bern. 

Davor leitete Strauss die Kulturförderung beim Kanton Bern. In dieser Position war sie unter anderem verantwortlich für die Kulturstrategie des Kantons Bern, vertrat den Kanton in den strategischen Gremien kultureller Institutionen aller Sparten und initiierte Projekte zur Kulturvermittlung. 

Von 1998 - 2006 war Strauss Kulturbeauftragte der Stadt Thun und für die Bereiche Kulturförderung, Kunstmuseum, Regionalbibliothek sowie Stadtsäle verantwortlich. Zudem präsidierte sie von 2003 - 2006 die Konferenz der Schweizer Städte für Kulturfragen. 

Von 1993 - 1998 war sie Betriebsleiterin des Kultur- und Quartierzentrums Villa Bernau in Wabern bei Bern.

Strauss studierte Geschichte und Politikwissenschaften in Bern und erwarb danach den Master of Advanced Studies in Kulturmanagement in Basel. Seit 2013 ist Jaqueline Strauss Beiratsmitglied der HKB.

Jürg Halter

1980 in Bern erschienen, wo er meistens lebt. Jürg Halter ist Dichter und Performancekünstler. Er studierte Bildende Künste an der HKB und gehört heute zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation. 

Zwischen 2005 und 2007 hat Halter mehrere Gedichtbände, ein Spoken-Word-Hörbuch und ein Text-Bilder-Buch (zusammen mit den Künstlerzwillingen Huber.Huber) veröffentlicht. 

Er erhielt bereits mehrere Auszeichungen und Aufenthaltsstipendien. Zudem trat er an zahlreichen internationalen Literaturfestivals auf und veranstaltete eigene Theater-Performance-Reihen. Als Dichter und Performer arbeitet er mit unterschiedlichen Musikern in ganze Europa.

Unter dem Namen Kutti MC war Halter als Mundart-Rapper und Sprechsänger bekannt (kuttimc.ch). Anfang 2015 verkündete Halter das Ende von Kutti MC.

Seine neueste Reihe „Die Gegenaufklärung“ lief im Herbst 2015 bei KonzertTheaterBern an.

Seit 2013 ist Jürg Halter Beiratsmitglied der HKB.

Chancengleichheit

Joachim betreut seine Tochter am Dienstag und am Freitag. Catherine will Komponistin werden. Manuela pendelt. Elisabeth stellt aus. Fabio arbeitet bis Mitternacht im Call Center. Veronika macht ihre Zweitausbildung. Seth lernt Deutsch. David denkt an einen Studienwechsel. Roman wohnt bei seinen Eltern. Lea spielt Jazz. Annika krempelt ihr Leben um.

Die HKB ist bestrebt, ausgezeichnete Rahmenbedingungen für Studierende und Mitarbeitende zu schaffen. Um die hohe Qualität unserer Arbeit nachhaltig zu sichern, setzen wir uns für Chancengleichheit ein. Unser Ziel ist noch nicht erreicht, wenn wir mehr Männer für die Studiengänge der Kunst und mehr Frauen für den Jazz gewinnen. Zur Gleichstellungsarbeit zählen wir Massnahmen für die Vereinbarkeit von Studium, Erwerbsarbeit und Familie ebenso wie den Einbezug der Geschlechterperspektive in Lehre und Forschung. Gemeinsam mit Studierenden, Mitarbeitenden und Mitgliedern der Schulleitung diskutieren wir etwa folgende Fragen:

  • Wir haben eine leitende Position ausgeschrieben. Es melden sich keine Frauen
  • Teilzeitstudieren: ist das an der HKB möglich?
  • Was bedeutet Gender- und Diversity-Kompetenz?
  • Wie funktioniert das jetzt genau mit meinem Mutterschaftsurlaub?
  • Wir brauchen mehr Männer/Frauen in unserem Studiengang.
  • Ich möchte die Gender-Dimension verstärkt in meinen Unterricht integrieren.
  • Wie vermeide ich geschlechtsspezifische Ungleichheiten bei der Beurteilung von Arbeiten?
  • Ein Dozent tritt mir zu nahe. Was soll ich tun?

Die Beauftragte für Chancengleichheit ist zuständig für die Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen und die Planung von Massnahmen im Bereich Diversity an der HKB. Auf der Basis des Gleichstellungsreglements und dem Diversity-Konzepts der BFH werden Instrumente zur Förderung der Chancengleichheit entwickelt, die den spezifischen Anforderungen der einzelnen Fachbereiche und Studiengänge angepasst sind.

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Kultur inklusiv

Wer ist eigentlich behindert? BIN ich behindert oder WERDE ich behindert? Eine Behinderung entsteht aus der Wechselwirkung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren, welche die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren.

Teilhabe und Inklusion sind die aktuellen Themen in der Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung. Seit der Debatte über die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2014 auch durch die Schweiz ratifiziert wurde, rücken die beiden Paradigmen in den Fokus der politischen Diskussion.

Die HKB, mit all ihren Mitarbeitenden und Studierenden, lebt eine inklusive Kultur. Die üblichen Aufnahmekriterien vorausgesetzt, dürfen körperliche oder psychische Beeinträchtigungen sowie chronische Krankheiten kein Hemmnis für ein Studium oder eine Anstellung sein. Seit April 2016 ist die HKB Trägerin des Labels Kultur inklusiv.

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Logo des Labels Kultur inklusiv

Die Zugänglichkeit von kulturellen Angeboten soll zur Selbstverständlichkeit für alle Menschen werden – für Menschen mit und ohne Behinderungen. Dafür steht das Pilotprojekt des Labels Kultur inklusiv. Es setzt sich zum Ziel, ganzheitliche kulturelle Teilhabe zu fördern und Kulturinstitutionen auf ihrem Weg zur inklusiven Zugänglichkeit zu unterstützen.

Vierzehn Kulturinstitutionen aller Grössen und Sparten aus dem Kanton Bern konnten 2016 für das Label gewonnen werden. Inzwischen wurde das Tätigkeitsfeld der Fachstelle auf die ganze Schweiz ausgeweitet und die Liste der Labelträger umfasst rund 75 Kulturinstitutionen. Die HKB begab sich als erste Schweizer Kunsthochschule auf den Weg zur nachhaltig hindernisfreien Zugänglichkeit ihrer Angebote und hat kürzlich die Charta zur kulturellen Inklusion unterzeichnet und den neuen Massnahmenplan 2020 – 23 verabschiedet.

Qualitätsmanagement

Die HKB ist in Lehre und Forschung höchster Qualität verpflichtet. Das formuliert sie in ihrem Leitbild deutlich. Der hohe Anspruch an die künstlerischen, fachlichen, methodisch-didaktischen und kommunikativen Qualitäten prägt den ganzen Hochschulbetrieb. Qualitätssicherung und -entwicklung sind Aufgaben, in die alle Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden involviert sind.

Die Qualitätsbeauftragte befasst sich mit der Methode, wie Qualität an der HKB gemessen, beurteilt und letztlich gefördert werden kann und führt entsprechende Erhebungen durch. Die Indikatoren und Ergebnisse zur Qualität von Lehre, Forschung und Dienstleistung sind einer von vielen Wegen, um nach innen und aussen aufzuzeigen, worin die Stärken liegen und in welchen Bereichen Verbesserungen erforderlich sind. Dabei ist die Evaluation der Lehre ein Kernelement. 

In diesem kontinuierlichen Entwicklungsprozess orientiert sich die BFH/HKB am Organisationsentwicklungsmodell der European Foundation for Quality Management (EFQM).

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Den HKB-Stipendienfonds unterstützen

Zur gezielten Unterstützung von Student*innen in schwierigen finanziellen Verhältnissen wurde der Stipendienfonds der HKB ins Leben gerufen. Dieser finanziert sich ausschliesslich durch Spenden.

Studierende der HKB, welche die Unterstützung des Stipendienfonds benötigen, konsultieren bitte die Seite Über das Studium.

Den Stipendienfonds unterstützen

An den vielfältigen Veranstaltungen der HKB (Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Referate, Lesungen und weiteres) haben Sie die Möglichkeit, den Stipendienfonds der HKB mittels Kollekte zu unterstützen. Zudem freuen wir uns über Direkteinzahlungen auf das Bankkonto des HKB-Stipendienfonds.

Der Stipendienfonds kann für Beiträge bis CHF 100 mit TWINT unterstützt werden. Jeder Teilfonds hat einen eigenen QR-Code – bitte scannen Sie den QR-Code desjenigen Teilfonds, den Sie unterstützen möchten. 

Im Zusammenhang mit Einzahlungen via TWINT gilt es folgendes zu beachten:

  • TWINT-Einzahlungen sind anonym (Name wird nicht ausgeliefert). Dies hat zur Konsequenz, dass keine Spendenbestätigung ausgestellt werden kann (deshalb Eignung für kleinere Beträge).
  • Möchten Sie einen Betrag über CHF 100 überweisen und/oder einen Spendenbestätigung erhalten, so möchten wir Sie bitten, die unten angegebene Bankverbindung zu nutzen. 

Bank: Berner Kantonalbank AG, 3011 Bern
IBAN: CH73 0079 0020 9186 9843 7
Zu Gunsten von: Berner Fachhochschule, Hochschule der Künste Bern (HKB), Fellerstrasse 11, 3027 Bern

Wir bitten Sie im Betreff anzugeben, welchem der drei Teilfonds der Betrag gutgeschrieben werden soll:

  • Musik | Theater
  • Gestaltung und Kunst | Konservierung und Restaurierung | Contemporary Arts Practice
  • Literatur

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an stipendienfonds@hkb.bfh.ch.

QR-Codes für TWINT-Einzahlungen:

QR-Codes für Einzahlungen in den Stipendienfond der HKB mit Twint