Forschung an der HKB

Forschung an der HKB verbindet wissenschaftliche und künstlerische Ansätze, ist praxisnah und folgt kulturwissenschaftlichen, technologischen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen. Künstlerische Arbeit und alle Formen gestalteter Kommunikation werden theoretisch begründet und interpre­tierend erschlossen.

Transdisziplinäre Forschungsteams aus Geistes- und Naturwissenschaften sowie den Künsten untersuchen ihre Gegenstände und deren kunst- und kulturwissenschaftlichen sowie kunsttechnologischen Dimensionen.

Die HKB-Forschung arbeitet eng mit lokalen, nationalen und internationalen Partnern aus Kultur, Verwaltung, Wirtschaft und Industrie zusammen, entwickelt und erprobt neues Wissen und stellt es Öffentlichkeit und Auftraggebern zur Verfügung. 

Rund 140 Dozierende, wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeitende und Assistierende forschen; Kooperationen mit Universitäten im In- und Ausland ermöglichen dazu gemeinsam betreute Dissertationen, insbesondere im Doktoratsprogramm Studies in the Arts (SINTA) der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern.

Mit verschiedenen Tagungen und Symposien ist die HKB-Forschung in der Science Community verankert, Publikationen richten sich an ein Fach- und an ein interessiertes weiteres Publikum. Darüber hinaus verbreitet die HKB ihre Forschungsresultate in Zusammenarbeit mit ihren Praxis-Partnern auch sinnlich, klingend oder sichtbar, mündend in Ausstellungen, Konzerten, CDs, Gestaltungen und Restaurierungen.

Die Forschung ist eng mit der Lehre, der Weiterbildung und dem Bereich Dienstleistungen verbunden. Finanziert wird sie durch Eigenmittel der Berner Fachhochschule und Drittmittel der nationalen Förderinstitutionen wie Innosuisse und SNF sowie diverse Stiftungen.

Wege in die Forschung für Studierende und Dozierende finden sich auf den Internetseiten der vier Institute «Institut Interpretation», «Institut Materialität in Kunst und Kultur», «Institut Praktiken und Theorien der Künste» und «Institute of Design Research».

Forschungsrat

Das oberste Forschungsorgan der HKB ist der Forschungsrat. Er setzt sich aus dem Präsidenten, den Leiter*innen der Institute sowie der Leiterin der Fachstelle F+E und dem Vize-Direktor der HKB zusammen.
Der Forschungsrat ist für die strategische Ausrichtung der HKB-Forschung verantwortlich.

Fachstelle F + E

Erste Anlaufstelle für Fragen zur Forschung an der Hochschule der Künste Bern HKB ist die Fachstelle F+E. Sie koordiniert als Querschnittsstelle die gesamte Forschungstätigkeit an der HKB und vermittelt Kontakte nach innen und aussen.

Wenn Sie Fragen haben zur Forschung an der HKB allgemein, zu einzelnen Projekten und ihren Resultaten, Interesse haben an Zusammenarbeit oder Mitarbeit in einem HKB-Forschungsprojekt, dann steht Ihnen die Fachstelle F+E als  Anlaufstelle gerne zur Verfügung. Die Fachstelle F+E bietet zudem Unterstützung für HKB-Forschende bei der Konzipierung und Durchführung von HKB-Forschungsprojekten.

Die Fachstelle F+E ist insbesondere zuständig für:
 

  • Beratung von HKB-Forschenden
  • Vermittlung von Kooperationspartnern, Netzwerkaufbau
  • Forschungskommunikation
  • Qualitätssicherung und Strategieentwicklung
  • Finanzcontrolling
  • Geschäftsstelle des HKB-Forschungsrats

Adresse und Kontakt

Hochschule der Künste Bern
Forschung
Fachstelle F+E
Fellerstrasse 11
CH-3027 Bern

Für die Durchführung von Forschungsprojekten an der HKB können Drittmittel von BFH-externen Förderinstanzen – z. B. Schweizerischer Nationalfonds (SNF) oder Innosuisse – beantragt werden. 

Jedes Gesuch an eine BFH-externe Förderinstanz muss zuerst vom HKB-internen Forschungsrat geprüft werden.

SNF-Projektförderung in allen Disziplinen

SNF-Projektförderung Sinergia

SNF-Karriereförderung PRIMA

SNF-Karriereförderung Ambizione

SNF-Kommunikationsförderung Agora

Innosuisse

  • Innovationsprojekt

  • Eingabe an Innosuisse: Die variierende Eingabefristen richten sich nach den Evaluationssitzungen

Innosuisse

Die Fachstelle F+E organisiert jährlich einen «Forschungsapéro». Interessierte können an den Projektpräsentationen der aktuellen Forschungsprojekte teilnehmen und anschliessend den Kontakt zu den Forschenden suchen bzw. im Gespräch vertiefen.  

Rückblick

HKB-Forschungsapéro 2022

Am 7. April 2022 gaben HKB-Forschende im Rahmen von künstlerischen Performances, Vorträgen und einer Posterausstellung Einblicke in ihre aktuelle Projekttätigkeit.

Woran forscht die HKB? Dieses Jahr berichteten Carmen Effner und Lucy Gmelch über ein neues Verfahren, das die Erhaltung von tintenfrassgeschädigtem Papier zum Ziel hat. Bruna Casagrande, Nathalie Noorlander und Fabiana Senkpiel beschäftigten sich mit künstlerischen Arbeiten aus Lebensmitteln und wie diese für die Nachwelt zugänglich gehalten werden können. Und Leo Dick zeigte auf, wie in der Schweiz seit 1945 eine eigene und identitätsstiftende Musiktheatertradition entstanden ist.

Umrahmt wurde der Anlass von einer Ausstellung der Projekte «Punkt, Punkt, Komma, Strich» und «Sprechende Bilder» sowie einer Postersession.

Buchvernissage und Podiumsdiskussion

Die HKB gibt im Herbst 2020 bei Transcript die Publikation «Arts in Context – Kunst, Forschung, Gesellschaft» heraus. Deshalb luden die Herausgeber Thomas Gartmann, Christian Pauli sowie die Autor*innen am 30.9.20 um 19 Uhr zur Vernissage mit einer Podiumsdiskussion ein, an der Thomas Strässle mit Claudia Mareis und Arne Scheuermann über Visionen für angewandte Forschung in den Künsten diskutierten.

Hier geht es zur digitalen Open Access-Ausgabe der Publikation