Von A(quarell) bis Z(elluloid) - Der Nachlass des Restaurators Wilhelm Uhlworm (1882–1967) Forschungs-Mittwoch #207

Diskutiert werden Forschungs- und Erkenntnispotentiale.

11.11.2026, 17.00–19.00 Uhr – HKB, Auditorium, Fellerstrasse 11, 3027 Bern

Grafik aus der Reihe: 4/5 der 2:1-Grafik in schwarz. Oberster Fünftel in Gelb. Gross geschrieben in weisser Farbe #203

Wer? Wann? Wie? Woher? W-Fragen sind ständige Begleiter der Arbeit von Restaurator*innen und Kunsthistoriker*innen. Der neu entdeckte Nachlass des Restaurators Wilhelm Uhlworm (1882–1967) gibt nicht nur Antworten auf diese für mehr als 2000 Kunstwerke, er gibt darüber hinaus mit einer Sammlung von Techniken und Begriffen der Restaurierung, der Kunstgeschichte und der Naturwissenschaften auch einen bisher verborgenen Einblick in das Arbeitsleben eines Künstler-Restaurators, das vom deutschen Kaiserreich bis in das geteilte Deutschland reichte und in der NS-Zeit besondere politische Brisanz entwickeln sollte.

Der Nachlass ist heute als einmaliges Zeitdokument und disziplinübergreifende Quelle sowohl für die Restaurierungs- und Kunstwissenschaft als auch für die Provenienzforschung von grösstem Wert.

Forschungsprojekt: Restaurator*innen im «Dritten Reich». Historische Überlieferungen zu restauratorischen Massnahmen als Quelle für die Provenienzforschung.

Referentin

Dipl.-Rest. Victoria Frenzel, M.A.

Moderation

Dr. Franca Mader

Host

IMIKUK und KuR

Steckbrief

  • Startdatum 11.11.2026, 17.00–19.00 Uhr
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  • Ort HKB, Auditorium, Fellerstrasse 11, 3027 Bern