Expert*innen für die Kreislaufwirtschaft von morgen

03.11.2026 27 Absolventinnen und Absolventen haben den Masterstudiengang «Circular Innovation and Sustainability» an der Berner Fachhochschule BFH erfolgreich abgeschlossen. Der einzigartige Studiengang vermittelt interdisziplinäre Kompetenzen für die Entwicklung nachhaltiger und ressourcenschonender Lösungen.

Neue Expert*innen in Kreislaufwirtschaft. Foto: Franziska Frutiger
Neue Expert*innen in Kreislaufwirtschaft. Foto: Franziska Frutiger


Mit ihrem Abschluss bringen die Diplomierten vertiefte Kenntnisse biologischer und technischer Kreisläufe sowie das Know-how mit, nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Sie verstehen die Zusammenhänge entlang von Wertschöpfungsketten und können bestehende Systeme so weiterdenken, dass Ressourcen möglichst lange im Umlauf bleiben.

«Diese Diplomierten verkörpern eine neue Generation von Fachleuten, die Innovation auf der Ebene von Systemen, Ressourcenflüssen und nachhaltigen Wirtschaftsmodellen neu denken. Ihre Stärke liegt nicht nur darin, ausserhalb der Box zu denken, sondern die Box selbst neu zu definieren», sagt Agnès Petit Markowski. Die Direktorin von Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen an der Diplomfeier vom 30. Oktober 2026 persönlich.

«Unsere Diplomierenden zeigen eindrücklich, wie sie fachliche Grenzen überwinden und etablierte Denkweisen hinterfragen.»

  • Silvia Zingg Co-Studiengangsleiterin

Interdisziplinär und praxisnah

Der Masterstudiengang «Circular Innovation and Sustainability» wird gemeinsam von den BFH-Departementen Wirtschaft (W), Architektur, Holz und Bau (AHB) und Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) getragen. Die Studierenden profitieren dadurch von einem interdisziplinären Ausbildungsumfeld und einer engen Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis.

«Von einem Fashiondesigner, der modulare Plug-in-Systeme für kreislauffähiges Bauen entwickelt, bis zu einer Lebensmitteltechnologin, die das Paradox kompostierbarer Take-away-Verpackungen untersucht, die letztlich verbrannt werden: Unsere Diplomierenden zeigen eindrücklich, wie sie fachliche Grenzen überwinden und etablierte Denkweisen hinterfragen», sagt Dr. Silvia Zingg (BFH-HAFL), die den Studiengang gemeinsam mit Prof. Dr. Tobias Stucki (BFH-W) und Prof. Dr. Frédéric Pichelin (BFH-AHB) verantwortet.

Mit ihrem Abschluss eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen attraktive Perspektiven in Unternehmen, Start-ups, Verwaltungen, Beratungsfirmen, NGOs oder Forschungseinrichtungen. Gefragt sind ihre Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeitsmanagement, Innovation, Umweltmanagement und Kreislaufwirtschaft.

Ausgezeichnete Leistungen im Masterstudium

Für herausragende Studienleistungen wurden zwei Absolvent*innen besonders geehrt: Flurin Andrea Mosimann aus dem Kanton Bern wurde mit dem Preis für die beste Gesamtleistung ausgezeichnet, Jasmine Colassina Broger aus dem Kanton Zürich für die beste Master-Thesis. Beide Preise wurden von der Gebäudeversicherung Bern (GVB) gesponsert.

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Fachgebiet: Agronomie + Wald, Life Sciences + Lebensmittelwissenschaften, Nachhaltigkeit
Rubrik: Studienabschluss