Stadt Bern zeichnet diverse HKB-Alumn*ae aus

29.10.2026 Die Stadt Bern hat Auszeichnungen in den Bereichen Literatur und Kunst vergeben, darunter wurden vier Kunstschaffende mit HKB-Vergangenheit dekoriert.

Mit dem Stipendium Weiterschreiben und dem Welti-Preis für Drama prämiert die Stadt Bern Schriftsteller*innen mit einem Bezug zur Stadt Bern, dabei muss die Stadt Wohnort, zentraler Wirkungsort oder eine wesentliche Rolle im künstlerischen Werk spielen. Vier Schriftstellerinnen wurden mit dem Stipendium Weiterschreiben ausgezeichnet, zwei von ihnen haben in Biel am Schweizerischen Literaturinstitut studiert.

Noemi Somalvico

Die Berner Autorin studierte an der Hochschule der Künste Bern im Bachelor Literarisches Schreiben und im Master Contemporary Arts Practice. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Liedtexte. 2022 erschien ihr Debütroman «Ist das hier das Jenseits, fragt Schwein», 2024 folgt der ebenfalls mehrfach ausgezeichnete Erzählband «Das Herz wirft in der Brust keinen Schatten».

Eine junge Frau schaut in die Kamera. Dabei ist sie auf einer Rutschbahn.
Noemi Somalvico. Bild: Tim Rod

Saskia Winkelmann

Für ihren Debütroman «Höhenangst», welcher 2023 erschienen ist, erhielt Winkelmann einen Literaturpreis des Kanton Berns. Sie studierte ebenfalls Literarisches Schreiben in Biel.

Saskia Winkelmann schaut in die Kamera. Sie steht vor einer Hausmauer und trägt ein schwarzes Oberteil.
Saskia Winkelmann. Bild: Elia Meier

Kim de l’Horizon

Mit dem Debut «Blutbuch» gewann Kim de l’Horizon den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. Kim de l’Horizons Theatertexte holten an den Heidelberger Stückemarkt und Berliner Theatertreffen verschiedene Preise. Kim de l’Horizon gewinnt den Welti-Preis für Dramatik des Kanton Berns.

Der Welti-Preis für Dramatik wird dieses Jahr zum letzten Mal vergeben, die Mittel des Fonds sind ausgeschöpft. Der Welti-Preis und das Weiterschreiben-Stipendium sind mit 10'000 CHF dotiert.

Kim de l'Horizon schaut seitlich in die Kamera und trägt einen Kopfschmuck aus Zweigen.
Kim de l'Horizon. Bild: Valerie Reding

Ankäufe für die städtische Kunstsammlung

Im Bereich Kunst hat die Jury entschieden, welche Werke die städtische Kunstsammlung erwerben wird. Drei Kunstschaffende wurden ausgewählt, darunter Alizé Rose-May.

Alizé Rose-May

Alizé Rose-May erforscht Beziehungen, Konzepte von Kinship und Familie, Tradition, Verbundenheit, Kollektivität und fabulative Räume des Zusammenseins. Alizé Rose-May thematisiert queere Alltagsaspekte und rückt übersehene Geschichten in den Vordergrund, indem Alizé Rose-May sich queerer Semiotik und eines Vokabulars der Intimität bedient. Alizé Rose-May schloss den Master in Contemporary Arts Practice an der HKB ab.

Alizé Rose-May schaut seitlich an der Kamera vorbei und lächelt
Alizé Rose-May. Bild: Karin Etienne Scheidegger

Im Rahmen einer öffentlichen Feier am Mittwoch, 18. November 2026, um 19.30 Uhr im Sous Soul würdigt die Stadt Bern die Literatur-Stipendien sowie die diesjährigen Ankäufe für ihre Kunstsammlung.

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