SNF-Förderungsprofessur «Intermaterialität»

Das Projekt «Intermaterialität» schliesst an die in den letzten Jahren in den Kultur- und Medienwissenschaften mit zunehmender Intensität geführten Diskussionen über Ästhetiken des Materials bzw. der Materialität an und will diese um eine grundsätzlich neue Dimension erweitern, indem es nicht bloss nach der spezifischen Materialität künstlerischer Medien fragt, sondern nach der Intermaterialität, also den möglichen Interaktions-, Transfer- und Interferenzmodi verschiedener Materialien bzw. Materialitäten in künstlerischen Medien. Dabei stützt sich dieser Ansatz auf die theoretischen Materialitätsdebatten ebenso wie auf die derzeit breit geführten Diskussionen über Fragen der Medialität und der Intermedialität.

 

In Ergänzung zur terminologischen Trias Materialität, Medialität und Intermedialität füllt der Begriff Intermaterialität eine Leerstelle aus, die sich fast zwingend aus den genannten Termini ergibt, bemerkenswerterweise bisher aber noch nicht in die Debatte eingebracht wurde.

 

Methodisch soll der Begriff Intermaterialität aus einer Übertragung von Intermedialitätskonzepten auf die Materialitätstheorie modelliert werden.

 

 

Symposium an der Hochschule der Künste Bern - 16. - 18.2.2012

«Intermaterialität» – Das Zusammenspiel der Materialien in den Künsten

Programm und weitere Infos (PDF)

 

 

ausführliche Informationen zum Projekt (PDF)

 

 

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ORGANISATION

Projektleitung:

Thomas Strässle

 

Mitarbeit:

Karin Lehmann

Johanne Mohs

Stella Hausmann

 

Finanzierung:

Schweizerischer Nationalfonds

 

Laufzeit:

4/2009–3/2013