Rückblick auf den HKB-Forschungsapéro 2026

30.03.2026 Mit Burgunderbeute, Plankton und jungsteinzeitlichem Jagdbogen-Etui im Kino REX zu Gast: Am 25. März gaben HKB-Forscher*innen mit Kurzfilmen, Vorträgen und im Gespräch Einblicke in ihr aktuelles Schaffen. 

Die HKB-Forschung lud am 25. März zu ihrer Jahresschau ins ausgebuchte Kino REX in Bern ein. Forscher*innen aus den vier Instituten Materialität in Kunst und Kultur, Interpretation, Praktiken und Theorien der Künste und Design Research berichteten aus ihrer Projekttätigkeit. Durch den Abend führte Thomas Gartmann, Leiter der HKB-Forschung. 

Im Beitrag «Steinzeit war Pflanzenzeit» erläuterten die Konservatorin-Restauratorin Johanna Klügl und die Physikerin Giovanna Di Pietro, wie sie Geschichte und Konservierung einer 5000 Jahre alten Schutzhülle eines Jagdbogens aus Birkenrinde vermitteln, ergänzt mit der Animation «Eine Geschichte aus dem Eis».  

In «Burgunderbeute, ausgeschlachtet» zeigte der visuelle Gestalter Jimmy Schmid, wie Museen heutzutage ihre realen Welten um digitale erweitern – dies mit einem Werkstattbericht zur Entwicklung einer virtuellen Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern. 

Der Musikwissenschaftler Thomas Gartmann blickte auf sein Wirken als Leiter der HKB-Forschung – auf überwundene Herausforderungen, Entwicklungen und Errungenschaften; im Gespräch mit Nina Mekacher, Leiterin Institut Materialität in Kunst und Kultur. 

Abschliessend nahm die bildende Künstlerin Riikka Tauriainen in den Filmbeiträgen «Waterscape Imaginaries» das Publikum mit auf Forschungsexpeditionen über und unter Wasser. Und erklärte, wie sie sich aus künstlerisch-wissenschaftlicher Perspektive mit mikrobiellem Leben in Wasserlandschaften auseinandersetzt.  

Nach den Beiträgen tauchten die Besucher*innen noch tiefer in die Forschungswelten der HKB ein und tauschten sich beim Apéro mit den Forscher*innen aus. 

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