Rückblick auf die Europäischen Tage des Denkmals

24.09.2021 «Gewusst wie – Faire et savoir-faire – Saper fare – Savair co far»: So hiess das Motto der Denkmaltage 2021 vom 11. und 12. September.

An den Europäischen Tage des Denkmals ging es um die Fragen, was ein Kulturgut ausmacht und wie wir es pflegen und weiterentwickeln können. Was benötigen wir, damit Materialien und Konstruktionen nicht wie billige Massenware nach kurzer Zeit zerfallen?
Um schützenswerte Werke gekonnt zu restaurieren und für die Nachkommen zu erhalten, braucht es fachspezifisches Wissen und Fertigkeiten. Unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset fanden in der ganzen Schweiz Führungen, Spaziergänge, Ateliers und Gesprächsrunden zu diesem Thema statt.

Auch der Fachbereich Konservierung und Restaurierung der HKB war mit Studierenden und Dozierenden vor Ort.

Wir danken allen Institutionen und Personen, die mit uns den Spannungsbogen von jahrhundertealten zu den modernen Techniken aufgezeigt haben. Uns hat es wieder viel Freude bereitet und wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Jahr!

Ein kleiner geführter Stadtspaziergang vom «Schrein» (1979) im Marzillibad zum «Betonrelief» (1971) an der Postautostation beim Hauptbahnhof in Bern. An beiden Werken stellte die MA-Studentin Anita Filli ihre Forschung zum Werkstoff Beton, seiner Anwendung und seiner speziellen Verarbeitung durch den Künstler sowie die Herausforderungen von Kunst im öffentlichen Raum vor.

In Zusammenarbeit mit Walter Kretz.

Schwarzweissaufnahme des Kunstwerks mit Kindern, die auf und um das Kunstwerk spielen. Es ist Sommer.
Schrein 1979, Leonardo Bezzola

Geführte Besichtigung und Kurzvorträge durch Studierende (Maryna Nykytyuk, Vivian Zahnd, Ella Burri und Jennifer Braun) und Dozierende (Floria Segieth-Wuelfert und Luise Baumgartner) der HKB durch den vielseitigen Bestand des Künstlerpaars Surbek.

In Zusammenarbeit mit MEMORIAV und SIGEGS.

Die geführte Besichtigung (Dozentin Gesine Betz) gab Einblick in Arbeitsweise und Komposition, informierte über Materialien und Techniken und vermittelte konkret anhand von Moehsnangs Kupferstichen Entwicklung und Umsetzung dieses Tiefdruckverfahrens.

in Zusammenarbeit mit dem Team Nachlass Egbert Moehsnang.

Atelier unter dem Dach – Balken sichtbar. Im Vordergrund Tisch mit Farben und Utensilien, dahinter stehend ein paar Menschen von hinten zu sehen, die der vortragenden Person, die vor einer grossen Leinwand steht, gegenüber stehen

Schritt für Schritt: Demonstration (Masterstudentin Tiziana Thenen und Dozentin Karolina Soppa) einer Textilimitationstechnik der Spätgotik, genannt Pressbrokat.

in Zusammenarbeit mit dem Rätischen Museum Haldenstein.

Menschen schauen sich Stoff, der unter einer Scheibe in einer "Kiste" liegt, an.
Aufnahme aus einem Atelier. Goldige Papiere auf dunklem Tisch im Vordergrund.