Pop und Jazz im Kontext

Das Forschungsfeld befasst sich mit den musikalischen, technologischen und soziologischen Gebieten aktueller Pop-, Rock- und Jazzmusik im Kontext von angrenzenden Gebieten wie Film/Video, Literatur, Design oder Mode.

Innerhalb dieses stark vernetzten Feldes werden Fragen nach der Entwicklung von neuen Strömungen zwischen Sub- und Massenkultur und nach Verbindungen zwischen künstlerischen Produktions- und Rezeptionsebenen gestellt.

Die Forschungsarbeit basiert auf einer Diversität von Methoden (Cultural Studies, Science and Technology Studies STS, Akteur-Netzwerk-Theorie ANT oder der sich neu entwickelnden AMT – Akteur-Medien-Theorie) und einer direkten Auseinandersetzung mit den Akteuren selbst. Forschung auf dem Gebiet Popkultur ist an aktuellen Themen orientiert, unmittelbar und kommunikativ.

Studierende und angehende Forscher finden mit Pop und Jazz im Kontext einen Bereich vor, in dem zahlreiche relevante Themen bislang unerforscht sind. Wir sind dem Wissensgewinn verpflichtet und binden Interessierte in unsere nationalen und internationalen Forschungs-Netzwerke, Projekte, Workshops und Tagungen aktiv ein.

Kernkompetenzen

  • Design von Style- und Genre-Ästhetik
  • Gestaltung von Sound-Environments
  • Anwendung von Musiktechnologie in audiovisuellen Kontexten
  • Text- und Bildgestaltung im popkulturellen Kontext
  • Ausstellungen und Workshops zu Pop-, Rock- und Jazzmusik
  • Gestaltung von Radiosendungen und Podcasts im Bereich Rock, Pop und Jazz
  • Beiträge zu Pop-Rock-Jazz und Gesellschaft im globalen Kontext

Laufende Projekte

Glokale Sounds - Wie Tracks Referenzen auf Orte verarbeiten und neu kodieren

Das Forschungsprojekt will auf grundlegende Veränderungen in der digitalen Musikproduktion (Stichworte «Sampling» und «Remix») und in der wissenschaftlichen Forschung (Stichwort «Digital Humanities») reagieren und neue methodische Wege vorschlagen, wie Musikethnographie im Zeitalter von grossen Datenmengen zwischen virtuellen und physischen Forschungsfeldern betrieben werden kann. In zwei Teilprojekten wird empirisch untersucht, wie Referenzen auf Orte (Sounds und Melodien) in aktuellen Popmusik-Tracks verarbeitet und neu kodiert werden. Forschungsgrundlage sind 50 Tracks, die teils aus multi-lokaler Perspektive analysiert werden. Das Projekt verspricht kritische Rückschlüsse auf das junge Feld der Internet-Ethnographie und verfolgt den Aufbau einer systematischen Typologie aktueller Remix-Praktiken für die wissenschaftliche Forschung als nachhaltiges Ziel.

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir informieren Sie gern über weitere Projekte aus dem Forschungsfeld und beantworten Ihre Fragen.

Hochschule der Künste Bern HKB
Forschung
Institut Interpretation
Betriebsassistenz: Sabine Jud
Fellerstrasse 11
CH-3027 Bern