...und die Welt hebt an zu singen MA Music Pedagogy – Rhythmik und Performance

Hineingeworfen in eine kalte, stumme Welt, sind die drei Performerinnen auf der Suche nach Resonanz, nach der «singenden Welt». Masterprojekt von Miriam Gluth.

13.06.2026, 19.00–20.00 Uhr – HKB, Burg Biel, Jakob-Rosius-Strasse 16, 2502 Biel

Grafik aus der Diplomkampagne mit den Wörter «UND DIE WELT HEBT AN ZU SINGEN...»

Das Wechselspiel von Tanz und Musik steht im Zentrum des Abends. Musik bewegt – emotional wie körperlich. Diese körperlichen Impulse aufzuspüren, zu erforschen und tänzerisch weiterzuentwickeln, bildet einen wesentlichen Baustein der Choreografie. Zwischen Tanz und Gesang entsteht ein Raum des In-Beziehung-Tretens: Körper werden zu Resonanzkörpern, Klang berührt, etwas kommt in Schwingung – doch was?

Ausgangspunkt dieser Performance ist die Resonanztheorie des Soziologen Hartmut Rosa. Er beschreibt Resonanz nicht als bloßes Echo, sondern als eine lebendige Antwortbeziehung: Man lässt sich vom anderen berühren und vielleicht sogar verändern – ohne die eigene Stimme zu verlieren. Angesichts der Beschleunigung und Entfremdung unserer Zeit sieht Rosa darin einen möglichen Schlüssel zu einem gelingenden Leben. Das Stück übersetzt diese Idee in Bewegung, Klang und Licht – und lädt das Publikum ein, Resonanz selbst zu erleben.

Konzept, Choreografie und Leitung

Miriam Gluth

Tanz und Gesang

Miriam Gluth, Francine Hoenner, Solène Michel
Violoncello: Solène Michel, Klavier: N.N., Licht: Muriel Fritschi

Künstlerische Begleitung

Laure-Anne Dayer (Gesang), Karin Hermes (Tanz), Patrick Hunka (Licht)

Ein ausführlicher Diplomkatalog informiert über die einzelnen Programme:


Den gedruckten Diplomkatalog können Sie beim Sekretariat bestellen.

Steckbrief

  • Startdatum 13.06.2026, 19.00–20.00 Uhr
  • Ort HKB, Burg Biel, Jakob-Rosius-Strasse 16, 2502 Biel
  • Kosten Eintritt frei - Kollekte