Künstlerische Selbstkonzeptionen

Dieses Forschungsfeld des Instituts Praktiken und Theorien der Künste (IPTK) stellt insbesondere performative und körperbezogene Darstellungsformen ins Zentrum und erforscht dabei medienübergreifend erzeugte Selbstkonzeptionen.

Die Projekte fördern sowohl in historischem Rückblick als auch vor dem Hintergrund post-moderner prozessualer und performativ-konstruierter Identitätsauffassungen Selbstkonzeptionen von Künstler*innen und Autor*innen zutage.

Punktuelle Untersuchungen operieren an der Schnittstelle von Geistes- und Sozialwissenschaften sowie künstlerischer Forschung. Im Forschungsfeld werden sich verändernde Strategien künstlerischer Selbstdarstellung von Autorschaft sowie Selbst- und Fremdzuschreibungen kritisch hinterfragt und zugleich offengelegt.

Laufende Projekte

Die Kunstfigur als performativ ästhetisches Gesamtkunstwerk

Bei Kunstfiguren handelt es sich um ein gesellschaftlich und medial weitverbreitetes Phänomen, das auf so unterschiedliche Erscheinungen wie Lady Gaga, Conchita Wurst, Borat, Charlie Chaplin oder den Harlekin angewendet werden kann. Eine klare Definition, was eine Kunstfigur ist und inwiefern sie sich von anderen Begriffen wie Alter Ego, Star oder Image abgrenzen lässt, gibt es bislang nicht. Das Forschungsprojekt möchte sich – mit einem Fokus auf zeitgenössische Kunstfiguren – diesem Phänomen annähern und dabei Methoden ausloten, wie Definition und Analyse vorangebracht werden können.

Kontakt

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Hochschule der Künste Bern HKB
Forschung
Institut Praktiken und Theorien der Künste
Sekretariat: Daniela Wüthrich
Fellerstrasse 11
CH-3027 Bern