Ana Sofia Nunes
Steckbrief
Stimmlage
Sopran
Nationalität
Portugal
Webseite
Studium
Master Specialized Music Performance – Oper
Studienjahr
2025
Gesangsdozierender
Marcus Niedermeyr
Musikalische Vorstudien
- Bachelor in Musikperformance, 2020–2024, Gesangsstudium, Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance, London, Grossbritannien
Lebenslauf
Aufgeführte Opern:
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2025: Alice Ford in Falstaff, Verdi, Vicenza, Italien
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2024: Taumännchen in Hänsel und Gretel, Humperdinck, Berlin, Deutschland
Opern Szenen:
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2024: Violetta in La Traviata, Verdi, Todi, Italien
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2024: Norma in Norma, Bellini, Todi, Italien
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2024: Clorinda in La Cenerentola, Rossini, London, Grossbiritannien
Wichtige Projekte/Konzerte:
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2025: National Opera Studio Academy, London, Grossbritannien
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2025: «AAMS Presents Emerging Young Artists – Millennium Stage», John F. Kennedy Center for the Performing Arts, Washington DC, USA
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2024: Filia in Jepthe (Carissimi: Historia di Jepthe, szenische Aufführung), Lissabon, Portugal
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2024: Händels Messias-Arien-Konzert mit dem Southampton Orchestra, Grossbritannien
Masterclasses:
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2025: National Opera Studio Academy, London, Grossbritannien (Eric Melear, Maureen Brathwaite, Allyson Devenish, Rachel Nicolls, Rebecca Meltzer, Florent Mourier)
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2025: Kennedy Centre AAMS Emerging Young Artist Masterclass, Washington DC, USA (Richard Leech, Dekan des Southern Cleveland Music Institute, Ken Weiss, Washington National Opera)
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2025: Eleanora Pacetti, Lissabon, Portugal
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2024: Ailish Tynan, Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance, London, Grossbritannien
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2024: Della Jones, Morley Opera School, London, Grossbritannien
Interview: Drei Fragen an Ana Sofia Nunes
Warum studieren Sie Oper?
Singen war schon immer meine natürlichste Form des Ausdrucks. Seit meinen frühesten Erinnerungen am Klavier und dem Singen im Chor im Alter von sechs Jahren ist Musik der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht. Ich habe mich schon immer zu Sprachen, Geschichte, Poesie und Philosophie hingezogen gefühlt. In der Oper kommen all diese Elemente zusammen. Auf der Bühne versuche ich, mich selbst zu vergessen, die Frauen zu verkörpern, deren Geschichten in der Partitur erzählt werden, und Momente zu schaffen, die das Publikum auf einer tieferen Ebene ansprechen.
Was war Ihre erste Begegnung mit Oper?
Als ich zehn Jahre alt war, nahm mich mein Vater mit zu einer Aufführung von Die Zauberflöte in der Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon, Portugal. Danach war ich so begeistert davon, dass ich ihn fast jeden Abend bat, mir die DVD anzusehen!
Welches ist Ihre Lieblingsoper und warum?
Verdis La Traviata hat mein Herz erobert. Ich habe sie zum ersten Mal im Royal Opera House gesehen, als ich in London lebte, und seitdem hat mich Violetta nicht mehr losgelassen. Sie ist eine Träumerin, eine Liebhaberin des Lebens und jemand, der nach seinen Werten lebt, auch wenn es sie alles kostet. Ihre Tapferkeit bewegt mich – und Verdis Musik bringt mich jedes Mal zum Weinen.